Baumaschinen Auktion online

ASA24.com - Absolute Auction. Ihr Weg zur professionellen Online-Versteigerung im Bereich Baumaschinen. Das Angenbot der Baumaschinen Versteigerung umfasst Produkte aus Hoch-, Tief- und Straßenbau. Dazu zählen Bagger, Radlader, Tieflader. Aber auch Kompressoren, Generatoren, Lichtmaste sowie Kräne oder Stabilisatoren. Kurzum: Alle Facetten des Nutzfahrzeug- und Baumaschinenmarkts werden auf ASA24 per Auktion abgebildet.

Die angebotenen Geräte stammen zum Großteil unmittelbar vom Hersteller. Bei Einzeleinbringern wird vom ASA24-Prüfungsteam ein Qualitätsstandard sichergestellt. So können Sie sicher sein, dass Maschinenangaben verlässlich sind.

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Dienstag, 20. September 2011

Mit Absenkmulde Materialien aufnehmen und transportieren

Leichte und robuste Maschinen zu entwickeln, die dennoch vielfältige Aufgabenstellungen bewältigen - diesen Anspruch hat das Familienunternehmen Hermann Paus Maschinenfabrik aus Emsbüren an sein Baumaschinenprogramm. Der Hersteller bietet seinen Kunden ein breites Spektrum an Radladern und Dumpern, die trotz ihres geringen Gesamtgewichts (die schwerste Baumaschinen wiegt 7,5 t) über hohe Nutzlasten verfügen.
Die Dumper gelten eigenen Angaben zufolge bei Kunden weltweit als kompakte und multifunktionale Maschinen für jeden Erdbewegungseinsatz. Mit einem Muldeninhalt von 1,9 bis 3,5m³ sind die Fahrzeuge für Transportanforderungen auf Baustellen, aber auch für den Materialtransport auf der Straße bis zu mittleren Fahrstrecken konzipiert.
“Überzeugend ist vor allem die baustellengerechte und robuste Gestaltung des 3-Punkt-Knick-Pendelgelenks”, heißt es. Die große Bewegungsfreiheit bei gleichzeitig tiefer Schwerpunktlage macht die Paus-Maschinen mobil und wendig.
Das Cockpit mit Schaltereinheiten und Anzeigen ist spritzwassergeschützt und übersichtlich angeordnet. “Weiterhin bestechen die Dumper durch ihre kompakte  Bauweise, die insbesondere unter beengten Platzverhältnissen von Vorteil ist”, schreibt das Unternehmen aus Emsbüren.
“Von der guten Zugägnlichkeit zu Wartungs- und Servicestellen, etwa am Antriebsmotor und an der Hydraulik, sind Anwender wie Servicemitarbeiter gleichermaßen begeistert”, wird berichtet. Dank des kraftvollen, aber gleichzeitig feinfühligen hydrostatischen Fahrantriebs werden alle Fahrmanöver material- und untergrundschonend ausgeführt. Für zusätzliche Sicherheit sorgt der serienmäßige Überrollbügel. Optional sind die Kipper auch mit Rops/Fops-geprüfter und wahlweise beheizter Fahrerkabine erhältlich.
Eine Besonderheit im Sortiment stellen die Senkmuldenkipper SMK 163 und SMK 185 dar. Diese verfügen über eine multifunktionale Absenkmulde, mit der Materialien von der Maschine selbst aufgenommen und transportiert werden können. Die Paus-Knicklader RL 655 und RL 855 stehen für hohe Leistungsfähigkeit in Verbindung mit einer robusten Bauweise. Gerade für Einsätze im GaLa- und Straßenbau sind die seirnemäßige Kriechgangschaltung und eine Steuerung der Zusatzhydraulik, unabhängig von der Motordrehzahl, wichtige Ausstattungsmerkmale.
Weitere serienmäßig Merkmale wie eine Komfortkabine mit verstellbarer Lenksäule, hydraulische Schnellwechselvorrichtung, Breitreifen und Abschmierleisten im Aufstiegsbereich machen die Knicklader zu bewährten Geräten bei Anwendern in ganz Europa. “Die Schwenklader überzeugen insbesondere durch ihre hohe Flexibilität und den minimalen Platzbedarf für Ladebewegungen”, wir betont. “So garantieren die Schwenklader SL 635, SL 755 und SL 1055 das Arbeiten über die Seite bei hoher Stabilität.”
Die horinzontale Schwenkfunktion der Hubschwinge über einen Bereich von mehr als 90 Grad nach links und rechts ermögliche es, diese Maschinen auch unter schwierigen Einsatzbedingungen, etwa bei Arbeiten an stark befahren Verkehrsstraßen oder in innerstädtischen Bereichen, produktiver und wirtschaftlicher einzusetzen, als einen vergleichbaren Standardlader. Als besonderer Höhepunkt im Radladerprogramm gelten die Teleskop- und Teleskopschwenklader. Diese Maschinen zeichnen sich durch eine Ladehöhe von 4m  bei voll ausgekippter Schaufel aus. So lassen sich Arbeiten im hohen Ladebreich wie etwa das Beladen von hochbordigen Containern oder Fahrzeugen problemlos durchführen.
Darüber hinaus verfügen die Teleskopschwenklader - wie auch die Schwenklader - über eine große seitliche Reichweite. So lassen sich bei Hinterfüllungsarbeiten Hindernisse wie Gräben oder Blumenbeete einfach überbrücken. Auch beim Einsatz auf engen Baustellen spielen die Teleskopschwenklader ihre Vorteile aus, da der Lade- und Abladevorgang seitlich zur Maschine erfolgen kann. Dadurch wird ein platzaufwändiges Rangieren der Maschinen überflüssig.
Zahlreiche Anbauvarianten machen die Radlader zudem zu Multitalenten. Dank der bis zu 1,2 m³ fassenden Universalschaufel sind alle Modelle zum Umsetzen und Verladen von Sand oder Bauschutt gut geeignet. “Für den Paletteneinsatz versprechen  die Schwenklader eine besonders effizienten Arbeitsweise, da der Aktionsradius durch den schwenkbaren Gabelstaplervorsatz auf 180 Grad erweitert werden kann”, so der Hersteller. Weiterhin sind die Ausführungen TL 855 und TSL 855 auch mit Gabelstaplervorsatz erhältlich, wodurch sie eine Hubhöhe von 4,6 m erreichen.
Daneben bietet Paus den TSL 855 T7 mit Arbeitskorb an, von dem aus alle Funktionen wie Lenken, Vorwärts- und Rückwärtsfahren oder auch Teleskopieren bedienbar sind. Diese Selbstfahreigenschaften des Modells erleichtern Aufgabenstellungen wie das Arbeiten an Außenfassaden.

Freitag, 16. September 2011

Bei Großinvestition nichts dem Zufall überlassen

Zum Fuhrpark des Bauunternehmens Bokelmann aus Wittmund gehören seit kurzem 13 neue Cat-Radlader 906H zum Furhpark. Sie sollen die Tief- und Straßenbaukolonnen beim Transport und Laden auf den Baustellen in Ostfriesland unterstützen.

Ausgeliefert wurden die Geräte, allesamt in der Firmenfarbe rot lackiert, von der Zeppelin-Niederlassung Westerstede. Zuerst gingen zehn Maschinen in den Einsatz, später kamen noch drei nachgeorderte Geräte dazu. “Bei unseren vorherigen Radladern waren zu große Stundenzahlen aufgelaufen. Die Reperaturkosten waren mittlerweile zu hoch, so dass wir uns für einen Gerätewechsel entschieden haben”, führt Michael Rohde, Geschäftsführer bei Bokelmann aus. MIt dem Händler hab die Firma einen zuverlässigen Partner gefunden: “Auch die regionale Nähe zur Niederlassung in Westerstede war hierbei ausschlaggebend.” Er verweist auf die bislang guten Erfahrungen Cat-Maschinen: “Der Service und die schnelle Ersatzteilversorgung sprechen für sich.” Inzwischen ziehen andere Unternehmen aus Ostfriesland nach. “Ich hätte nie gedacht, wie genau andere Firmen aus der Region auf die Investition unserer Kunden schauen. Man beobachtet genau, in welche Geräte das Unternehmen investiert und orientiert sich daran. Nicht zuletzt, weil von Bokelmann eine Signalwirkung ausgeht”, so Oliver Stumpf, leitender Verkaufsrepräsentant der Zeppelin-Niederlassung Westerstede.

Das Bauunternehmen aus Wittmund hat die kompakten Baumaschinen im Vorfeld ausgiebig gestestet. Ausprobiert wurden zum Beispiel verschiedene Ladespiele und wie es den Kompaktgeräten gelingt, die Bordwanderhöhung der Lkw zu meistern. Eine weitere Frage, die es zu klären gelt: Welchen Wendekreis schlagen sie eine, wenn wenig Platz vorhanden ist?

Die Maschinen des US-amerikanischen Konzerns mussten sich gegenüber Kompaktgeräten anderer Hersteller beweisen und konnten sich letzten Endes durchsetzen. “Das Konzept, das Zeppelin vorgelegt hat, war stimmig. In einem Wettbewerbsvergleichen haben die Cat-Radlader am besten abgeschnitten”, so MTA-Leiter Bernd Lütze.

Als Besonderheit bietet der 906H eine niedrige Durchfahrtshöhe von unter 2,50 m, denn die Fahrerkabine wurde tiefer angeordnet als bei den zwei anderen Radladern der H-Serie, dem 907 und 908. Daher empfiehlt sich diese Maschine hauptsächlich für Baustellen mit Höhenbegrenzung, wie es in Hallen der Fall ist.

Doch für Bokelmann war die geringe Bauhöhe der Maschine aus einem anderen Aspekt entscheidend: Durch die geringe Bauhöhe der Radlader besteht die Möglichkeit, diese unter anderem auch mit dem Containerfahrzeug zu transportieren, ohne hierbei die zugelassene Gesamthöhe zu überschreiten. Dies ergibt eine hohe Flexibilität im Fuhrparkbereich der Baufirma. “Heutzutage sind geringe Transportkosten einfach entscheidend”, meint Rohde. Und da zählt im Fall der neuen Maschinenflotte jeder Zentimeter: “Allein zwei Zoll weniger bei den Reifen machen da schon was aus.”

Doch nicht nur bei den Transporten will das Bauunternehmen von der kompakten Bauweise profitieren, sondern auch bei der Abwicklung seiner Baustellen im Weser.Ems-Gebiet in den Bereichen Tiefbau, Straßenbau und Rohrleitungsbau. Zum Beispiel war ein Modell aus der neuen Flotte bei Tiefbauarbeiten in Wittmund zugange. Hier musste die Kanalisation auf einer Länge von 240m erneuert werden, weil die alten Betonrohre von Wurzeln durchdrungen und somit undicht geworden sind.

Der Radlader hatte dabei vielfältige Transportaufgaben zu übernehmen. Er musste Sand und Asphalt heranfahren oder die rund 2t schweren Rohre heben. Um die Aufgaben bewältigen zu können, ist die neue Cat-Radladerflotte mit Erdbauschaufeln sowie Palettengabeln von Zeppelin ausgerüstet worden.

Das bisherige Schnellwechselsystem der Vorgängergeräte konnte und wollte Bokelmann unbedingt übernehmen. Es ist mir den neuen 9ß6H-Radladern kompatibel. Somit lassen sich alte Anbaugeräte wie eine Kombischaufel sowie ein Betonmischkübel weiterhin einsetzen. Auch das hat man im Vorfeld auf dem Betriebsgelände ausprobiert, um bei dieser Investition nichts dem Zufall zu überlassen. “Der Radlader ist eine Baumaschine, die bei nahezu jeder Baumaßnahme benötigt wird. Um wirtschaftlich arbeiten zu können, brauchen wir zuverlässige Geräte”, macht Bernd Lützke klar.

Bei Bokelmann ist die Identifikation der Fahrer mit den Baumaschinen groß. Dies hat zur Folge, dass jeder Fahrer sehr auf “seine” Baumaschine achtet. Und dies zeigt sich dann auch im Erscheinungsbild. Selbst Geräte, die lange im Einsatz waren, befinden sich noch in einem guten Zustand.

“Gerade weil wir bei Investitionen den Wiederverkauf im Blick haben, achten wir darauf, dass unsere Maschinen gepflegt werden. Aber wir investieren im Umkehrschluss auch nur in einen Hersteller wie Caterpillar, bei dem wir für die Geräte einen hohen Wiederverkaufswert erzielen”, führt Lütze aus.

Doch bis es so weit ist, wird es noch eine Weile dauern. Denn rund sehcs bis ach Jahre müssen sich die neuen Geräte erst einmal im Tief-, Straßen- und Rohrleitungsbau der Firma Bokelmann mit ihren 150 Mitarbeitern bewähren.

Dienstag, 13. September 2011

Anbaugeräte lassen sich weiter nutzen

Das 1860 gegründete Münchner Familienunternehmen E.Berger Straßen- und Pflasterbau ist seit kurzem in Besitz eines Kramer-Radladers 750. Dieser ersetzt den in die Jahre gekommenen 312SL des Herstellers aus Pfullendorf, der nach unzähligen Einsätzen und tausenden Betriebsstunden ausgetauscht werden musste.

Berger-Geschäftsführer Georg Blumenstock war von vornherein klar, dass die neue Maschine wieder von Kramer sein wird. “Für mich kam keine andere Marke in Frage. Wir waren mit dem 312SL überaus zufrieden. Zudem haben mich meine zehn Mitarbeiter bei der Entscheidung unterstützt und mir immer wieder die Vorteile des allradgelenkten Systems vor Augen geführt.”

Die Wendigkeit und Robusheit aller Maschinen des Herstellers ist bei den Einsätzen von Berger wichtig, um effizient und professionell arbeiten zu können. Selbst im beladenen Zustand und in Kurvenfahrt besteht demnach kein Risiko, dass die Maschine instabil wird. In engen Hofeinfahrten, auf kleinen Vorplätzen oder auf schmalen Straßen ist der Radlader durch seinen kleinen Wenderadius immer einsatzbereit. Außerdem wird der Boden bei Kurvenfahrten nicht aufgerissen. “Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass wir die vorhandenen Anbaugeräte weiter nutzen können. Kramer bietet seit mehr als 40 Jahren kompatible Anbaugeräte. So sparen wir uns die hohen Anschaffungskosten für neue”, berichtet Blumenstock.

Der neue 750 wird vor allem für Transportarbeiten von Material und Schüttgut eingesetzt, aber auch für Aufbruch- und Ladetätigkeiten. Auf einer aktuellen Baustelle, der Sanierung der Zauberstraße in München, wird das Modell eingesetzt, um Pflaster aufzubrechen und Pflastersteine zu verfahren.

“Nur mit einem breiten Leistungsspektrum und Qualität können wir uns im Wettbewerbsumfeld behaupten. Deshalb ist es für uns wichtig, dass die eingesetzten Maschinen zuverlässig arbeiten und unsere Arbeit erleichtern”, unterstreicht der Geschäftsführer. Nach einigen Gesprächen mit Reinhold Heigl, dem Ansprechpartner beim Kramer-Händler Theisen, habe sich das Familienunternehmen aus München für die wirtschaftliche Variante, die 50er-Serie, entschieden.

Kramer bietet zusätzliche eine Premiumreihe, die Serie 80. Diese bietet eine Vielzahl an Optionen und Ausstattungsvarianten, so dass sich individuelle Kundenwünsche umsetzen lassen.

“Da wir bereits unseren ersten Radlader bei Theisen gekauft haben und seit Jahrzehnten Mietparkkunde sind, war uns klar, dass wir hier auch den neuen Lader bestellen”, so Georg Blumenstock.

Mittwoch, 27. Juli 2011

2011 wird ein gutes Jahr

2011 wird ein gutes Jahr! Das haben wir uns jedenfalls vorgenmmen. Die Voraussetzungen dafür, dass dies so kommt, sind für die Mecalac Ahlmann Gruppe denn auch nicht so schlecht.Wir haben die Herausforderungen, die an die Branche und damit auch an uns besonderns in den Jahren 2009 und 2010 gestellt worden sind, gut gemeistert und uns darüber hinaus noch besser, flexibler und breiter aufgestellt. So stehen uns die im Jahre 2010 vorgestellten Neuentwicklungen im Bereich vierradgelenkter Frontlader und Schwenklader erstmals über den Zeitraum eines ganzen Jahres als Angebot für unsere Kunden zur Verfügung. Gerade die neuen Schwenklader werden, neben Neuinvestitionen, vor allem auch durch Ersatzinvestionionen ihren Beitrag für die Belebung des Absatzes leisten. Daneben beflügelt die Erweiterung des Angebotsprogramms um die vierradgelenkten Frontlader den Auftragseingang. Und auch im neuen Jahr wird Mecalac Ahlmann den Unternehmern mit weiteren Produktneuheiten in den Bereichen Mobilbagger und Schwenk-Tele-Ladern die Arbeit zu erleichtern wissen. Neben den Programmerweiterungen haben wir die Weichen für 2011 aber auch in Bezug auf die Erweiterung unserer Anwender-Zielgruppen richtig gestellt. So werden die Bauunternehmen insbesondere in Deutschland, Österreich und Frankreich die bewährten Ahlmann-Radlader in verstärktem Maße für die Abdeckung ihrer Spitzenbedarfe bei namhaften Vermietgesellschaften auch anmieten können. Mit diesen Maßnahmen stellen wir sicher, dass wir gute Ausgangssituation haben, um insgesamt schneller zu wachsen, als wir es für den Gesamtmarkt mit circa plus zehn Prozent Absatzvolumen annehmen. Die konjunkturelle Situation in West- und Zentraleuropa, dem wichtigsten Absatzmarkt für kompakte Radlader und Mobilbagger weltweit, gestaltet sich weiterhin kompliziert. Dies betrifft in starkem Maße die Investitionsmöglichkeiten der öffentlichen Auftraggeber, die durch staatliche Sparprogramme massiv eingeschränkt sein werden. Im Bereich des Tiefbaus bilden diese aber einen erheblichen Anteil des Nachfragepotenzials. Die verstärkten Einsparungsbemühungen sowie der Auslauf der Konjunkturprogramme Ende 2010 hinterlassen bedauerlicherweise bereits erste negative Spuren beim Auftragseingang unserer Kunden. In anderen Regionen der Welt, insbesondere in Asien und Indien, ist die Krise der Baubranche bereits deutlich besser überwunden worden als hierzulande. Damit ist die Nachfrage nach Baumaschinen dort auch schon wieder Sprungkraft angestiegen. Jedoch wird ein Großteil der dortigen Nachfrage durch ortsansässige Hersteller befriedigt, so dass die europäischen Hersteller von erdbewegungsmaschinen an diesem Bedarf nur bedingt partizipieren. Dennoch spüren auch wir die starke Nachfrage aus diesen Regionen, allerdings in einer Ausprägung, die weder für uns als Hersteller noch für unsere Kunden gewünscht ist. Denn Preise und Lieferzeiten für Zulieferkomponenten steigen aufgrund der hohen Nachfrage aktuell in Schwindel erregender Höhe und Geschwindigkeit, mit den entsprechenden Auswirkungen auf das Preisgefüge und die Verfügbarkeit von Maschinen. An dieser Stelle ist Kreativität gefordert, um unsere Kundschaft trotzdem ausreichend schnell und zu vernünftigen Bedingungen beliefern zu können. Wer aber die Jahre 2009 und 2010 weitgehend unbeschadet überstanden und damit bewiesen hat, dass er weiß, wie man besonderen Herausforderungen erfolgreich begegnet, der wird sicher auch mit den aktuellen Besonderheiten unseres Marktumfeldes fertig. Deshalb stellen wir uns natürlich dieser anspruchsvollen Aufgabe in der Zuversicht, den Anforderungen unserer Kundschaft in Bezug auf Preis und Leistung auch in diesem Jahr gerecht zu werden. Trotz aller Risiken gibt es auch jede Menge Chancen und deshalb, auch vor dem Hintergrund eines bereits jetzt schon erfreulichen Auftragsbestandes für das erste Quartal, bleiben wir dabei: 2011 wird ein gutes Jahr!

Montag, 4. Juli 2011

Werk für große Bagger und Radlader eröffnet

Doosan Infracore hat offiziell ein neues Werk in Gunsan in der Provinz Jeanbuk (Südkorea) eröffnet, in dem die größten Bagger- und Radladermodelle des Unternehmens produziert werden sollen. Das Werk, mit dem Doosan seine weltweite Produktionskapazität um nahezu zehn Prozent steigert, wird für die Fertigung zehn Prozent steigert, wird für die Fertigung der sechs größten Baggermodelle sowie der vier größten Radladermodelle zuständig sein. Errichtet auf einem 610 000 Quadratmeter großen Areal im Industriekomplex von Gunsan, ist das Werk das Ergebnis einer Investition von 114,6 Milliarden Won, die zur Strategie von Doosan gehört, zu einem der führenden Baumaschinenhersteller der Welt aufzusteigen. Wenn die Produktion in Gunsan vollständig angelaufen ist, wird Doosan Infracore eine weltweite Produktionskapazität von rund 45 000 Baumaschinen pro Jahr haben. Dabei wird das Gunsan-Werk zu den 13 000 im Incheon-Werk produzierten Maschinen, den 25 500 im chinesischen Yantai-Werk produzierten Einheiten sowie den 2500 in Belgien gefertigten Maschinen weitere 4000 Einheiten besteuern. Diese Expansion verschafft Doosan Infracore nach eigener Aussage eine starke Ausgangsposition, um das angestrebte Ziel zu erreichen, bis 2014 einer der drei größten Baumaschinenhersteller weltweit zu werden. Das Werk in Gunsan soll den globalen Standard für eine Produktionsanlage setzen und beruht auf dem "Prinzip der drei Verneinungen" - keine Deffekte, keine Lagerhaltung und keine Gabelstapler. Defekte werden durch die Kombination aus automatischer Schweißanlage und doppelter Qualitätsprüfung vermieden, während die gemeinsame Nutzeung von Echtzeit-Produktionssystemen mit Teillieferanten die Lagervorhaltung von Teilen überflüssig macht. Danke eines automatischen Transportsystems, das eine sichere und angenehme Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter schafft, werden zudem auch keine Gabelstapler in der Anlage benötigt. Das Gunsan-Werk liegt in der Nähe des neuen Hafens und der Seohaean-Schnellstraße, was den Export der Fertigprodukte von der Anlage zum jeweiligen Bestimmungsort vereinfacht und die Logistikkosten erheblich senkt. An der Eröffnungsfeier nahmen neben Wan Ju Kim, Gouverneur von Jeanbuk, und Yongmaan Park, Vorstandsvorsitzender von Doosan Baumaschinen Bagger , rund 100 Händler und Kundenvertreter aus dem In- und Ausland teil. In seiner Eröffnungsrede sagte Park: "Das Gunsan-Werk wird sich zusammen mit dem Yantai-Werk in China zum Herzen des Doosan Baumaschinengeschäfts entwickeln. Es wird, einschließlich der Genossenschaftsgesellschaften bis 2014 neue Arbeitsplätze für circa 1600 Menschen schaffen und auch zur lokalen Wirtschaftsentwicklung beitragen."

162 000 Tonnen Schutt sollen nach Erdbeben entsorgt werden

Zwei Bagger und einen Radlader des Herstellers hat die internationale Hilfsorganisation Oxfam gekauft und der gemeinnützigen Disaster Waste Recovery (DWR) zur Verfügung gestellt, die in einem der ärmsten Bezirke der Hauptstadt Port Au Prince Trümmer der zerstörten Häuser beseitigt und den dabei anfallenden Schutt wiederaufbereitet. Die Bagger vom Typ JS 220 XD und JS 145 W arbeiten zusammen mit einem Radlader 426 ZX, um zerstörte Gebäude abzubrechen und eine Brech- und Siebanlage zu beschicken. Der daraus entstehende Schutt wird anschließend aufbereitet und zum Wiederaufbau von Gebäuden, Straßen und Wegen genutzt. Der Auftrag, den der britische Bau- und Landmaschinenhersteller JCB gegen mehrere große, globale Wettbewerber gewinnen konnte, umfasst darüber hinaus einen Hydraulikhammer vom Typ HM 1560 Q Hammermaster und eine Universalschere MP200U als Anbaugeräte für den JS220XD sowie einen HM 860 Q Hammermaster für den JS145W. Daneben stellte der Hersteller zusätzliche Trainer für eine siebentägige Bedeinerschulung vor Ort in Haiti ab. Hubert Ballaman, Oxfam-Logistikkoordinator in Haiti, erklärt: "Einsatzort der JCB-Maschinen ist reines Stadtgebiet, häufig zwischen eng stehenden Häusern." Die Entscheidung, welche Häuser tatsächlich zerstört sind, liege nicht selten bei den Anwohnern vor Ort, die ihr Grundstück von den Trümmern räumen lassen. "Bei diesem Teil des Projekts erwarten wir 162 000 t zu entsorgenden Schutt, wobei 4500 neue Gebäude für insgesamt 16 200 Menschen entstehen sollen", so der Koordinator weiter. Das Team arbeite unter extrem schwierigen Bedingungen: "Es geht hektisch, heiß und staubig zu - und die Kontrolle neugieriger Passanten kann sich für Maschinenbediener und Anwohner gleichermaßen als problematisch erweisen." Weiter meinte er: "Alle Bediener äußern sich sehr zufrieden über die Maschinen, insbesondere loben sie deren leichte und präzise Bedienung sowie die klimatisierte Kabine mit dem komfortablen Sitz." Die Abbruch- und Aufräumarbeiten sind die Folge des Erdbebens am 12. Januar 2010, das 7,0 auf der Richterskala maß und rund 230 000 Menschenleben forderte. Mehr als ein Jahr später leben immer noch etwa 800 000 Menschen in Zeltlagern. Direkt nach dem verheerenden Erdbeben hatte JCB-Chariman Sir Anthony Bamford zwei Baggerlader vom Typ JCB 3CX im Gesamtwert von mehr als 110 000 Euro gespendet, um die Hilfsarbeiten zu unterstützen. Derzeit werden die Maschinen von der gemeinnützigen Organisation Food for the Poor eingesetzt, für die sie Schutt wegräumen, Klärgruben ausheben, Fundamente graben, Mauern reparieren sowie Schulen und Sanitäreinrichtungen aufbauen. Verantwortliche des UN-Entwicklungsprogramms gehen von 200 000 eingestürzten Gebäuden allein in Port au Prince aus, die 10 Millionen m³ Schutt zurückließen - von denen bislang gerade einmal 20 Prozent beseitigt wurden. Das DWR-Projekt wird vom britischen Oxfam finanziert - unterstützt vom ebenfalls in Großbritannien ansässigen Disasters Emergency Committee - und konzentriert sich auf die Wohnviertel von Port Au Prince, wo zerstörte Gebäude abgerissen und die Schuttberge weggeräumt werden, damit die Menschen wieder ein Dach über dem Kopf erhalten. Bei der DWR handelt es sich um eine in Großbritannien eingetragene gemeinnützige Organisation, die sich auf die Planung und Umsetzung von Projekten spezialisiert hat. Sie kümmert sich nach Naturkatastrophen oder kriegerischen Konflikten um die Abwicklung der Abfall- und Schuttmassen.

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