Baumaschinen Auktion online

ASA24.com - Absolute Auction. Ihr Weg zur professionellen Online-Versteigerung im Bereich Baumaschinen. Das Angenbot der Baumaschinen Versteigerung umfasst Produkte aus Hoch-, Tief- und Straßenbau. Dazu zählen Bagger, Radlader, Tieflader. Aber auch Kompressoren, Generatoren, Lichtmaste sowie Kräne oder Stabilisatoren. Kurzum: Alle Facetten des Nutzfahrzeug- und Baumaschinenmarkts werden auf ASA24 per Auktion abgebildet.

Die angebotenen Geräte stammen zum Großteil unmittelbar vom Hersteller. Bei Einzeleinbringern wird vom ASA24-Prüfungsteam ein Qualitätsstandard sichergestellt. So können Sie sicher sein, dass Maschinenangaben verlässlich sind.

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Freitag, 1. Juli 2011

Ammann-Verdichtungsprodukte feiern 100-jähriges Jubiläum

Nahezu 50 Patente schützen das innovative Know-how. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Maschinenfabrik Ammann im Belagbau ein namhafter Anbieter von Mischwerken. 1908 werden eigene Patente angemeldet und die ersten mobilen Mischtrommeln verlassen das Schweizer Werk. Die Dynamik, mit welcher das Unternehmen seine Produkte kontinuierlich verbessert, bringt eine notwendige Erweiterung des Sortiments für den Straßenbauer: Die ersten Straßenwalzen werden gebaut und geich zu Anfang mit damals anspruchsvoller Technik versehen. Wir schreiben das Jahr 1911 und die Familienunternehmung ist bereits 42 Jahre alt. Die traditionelle "statische" Verdichtung bedient sich des hohen Eigengewichts der Walze. So entstehen immer schwere Geräte, die mangels verfügbarer Dieselmotoren majestätisch unter beeindruckender Dampfentwicklung daher gerollt kommen. Anfangs waren dies so genannte Verdichtungszüge: die Walze, Kohlenwagen, der Wasserwagen und schließlich der Wohnwagen für den Bediener. Dieser kam auch am Wochenende nicht nach Hause, sondern begleitete seinen Zug während der gesamten Einbausaison. Noch heute ist das Konzept der statischen Dreiradwalze von anspruchsvollen Straßenbauern in aller Welt willkommen. Alternativ mit Gummibereifung ausgerüstet, gewährleistet die ausgewogene Lastenverteilung dieser statischen Modelle eine unerreichtes Glättungsvermögen der zu verdichtenden Oberfläche. Nur drei Jahre später, im Jahre 1914, wird mit der patentierten Ammann-Rugelwalze eine mit Verbrennungsmotor angetriebene, handgelenkte Walze mit einem Eigengewicht von 1,6 Tonnen auf den Markt gebracht. Der Vorteil: Selbst kleinere Straßenbauarbeiten, Bürgersteige und Industrieflächen werden nunmehr bedarfs- und fachgerecht verdichtet. 1918 wird der Makadam-Belag auf Teerbasis von Bitumenmischungen abgelöst. Diese Bahn brechende entwicklung verwenden die Ammann-Ingenieure, um jetzt die Erfahrung für den Bau der nächsten Generation Asphalt-mischanlagen zu nutzen. Aber auch die Entwickler für Verdichtungswalzen warten mit neuen Modellen auf, die eine Reihe von technischen Vorteilen erfüllen: Die kompakte Baureihe wird vom aufsitzenden Bediener übersichtlicher gelenkt, eine - wenngleich noch mechanische - Lenkung mit feinfühliger Steuerung hinterlässt jetzt kaum noch Versatzspuren, der Antrieb ist weitestgehend ruckfrei und gewährleistet eine präsentable, glatte Oberfläche. Ende der 20 er Jahre lösen zwei folgenschwere Brüche von Staudammböden in den Vereinigten Staaten eine Entwicklung in der Verdichtungstechnik aus, die eine epochale Wende einleitet. Kalifornische Wasserbehörden legen die vom amerikanischen Ingenieur Ralph Proctor entwickelte Messmethode als Mindestziel ausreichender Bodenverdichtung zugrunde. Dieser Dichtegrad des Bodens, der Proctor-Wert, ist mit herkömmlicher, statischer Verdichtungsmethode nicht mehr zu erreichen (Ralph Proctors Entdeckung war insbesondere, dass der Feuchtigkeitsgehalt des Bodens von ausschlaggebender Bedeutung für den möglichen, maximalen Verdichtungsgrad ist). Die ersten Versuche, Walzen mit einem Kreisschwinger auszurüsten und so den Walzkörper in Vibration zu versetzen, reifen in der zweiten Hälfte der 30 er Jahre. Auf der Grundlage dieser neuen Verfahrensweise entstehen nach dem Zweiten Weltkrieg faszinierende Techniken, die zudem die Möglichkeiten und die Qualität im Straßenbau grundlegend verbessern. Der Setzungsprozess frischen Erdreichs des Unterbaus der Straße wird fortan auf ein Minimum reduziert. Erste zum Einsatzkommende Anhängevibrationswalzen erbringen bis dahin nicht gekannte Verdichtungsleistungen. Dabei spielt fortan das Eigengewicht vibrierender Verdichter eine weniger bedeutende Rolle als bei ihren statischen Vorgängern: Bei demselben Gewicht werden drei- bis vierfache Verdichtungsleistung erbracht. Wiederum erkennen Ammann-Entwicklungsingenieure eine für die Baustelle willkommene Gelegenheit, mit kompakteren Geräten effizientere Verdichtungsleistungen sowohl für die Erd- als auch für die Asphaltverdichtung mit einer in der Zwei-Tonnen-Gewichtsklasse angesiedelten Baureihe zu erfüllen. Zunächst nur mit einer vibrierenden Bandagen, wenige Jahre später mit Doppelvibration, entsteht Ende der 60 er Jahre die erfolgreiche DTV-Reihe (Doppel-Tandem-Vibration), die dem Bediener ein breiteres Spektrum von Einsatzmöglichkeiten bietet: Versetzte Bandagen vermeiden Spurbildung bei der Asphaltverdichtung, das bis ach Grad oszillierende Knick-Gelenk - ein Ammann-Patent - folgt Verwindungen der Oberfläche ohne Rissbildungen zu verursachen. Und die Seitenfreiheit erlaubt das Arbeiten bis an die Mauerbegrenzung. Diese als "selbst fahrend" bezeichneten Geräte ermöglichen dem Bediener ermüdungsfreie Konzentration auf seine Aufgabe. Mitte der 60 er Jahre wurden in Hennef handgeführte Vibrationswalzen entwickelt, die in den Gewichtsklassen von 500 bis 800 Kilogramm eine Marktnische fanden, die angesichts des rasant wachsenden urbanen Straßenbaus und ihrer vielen Einsatzmöglichkeiten von der Baustelle bald nicht mehr wegzudenken waren. Aber auch hier, im untersten Gewichtssegment, war noch Raum für die bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Kleinverdichtern. Vibrationsplatten in den Varianten vorwärtslaufend und reversierbar, mit leistungsstarken Benzin- oder Dieselmotoren ausgestattet, trafen auf einen bis heute wachsenden Bedarf. Eine seit den 70 er Jahren bewählte Handelspartnerschaft für handgeführte Verdichter mündete 1984 mit der Übernahme des deutschen Unternehmens in einer sinnvollen Ergänzung des Angebotsprogramms, mit dem sich Ammann gleichzeitig eine Vielzahl wertvoller Patente sicherte. Eine für Verdichtungswalzen willkommene Weiterentwicklung der Antriebstechnik wurde von den Entwicklungsingenieuren spontan aufgegriffen und in vielfältiger Weise zum Kundennutzen umgesetzt: Mechanische Antriebe werden jetzt sukzessive durch Hydrostaten ersetzt, die bald in allen Leistungsklassen dem Hersteller zur Verfügung stehen. Diese epochale Entwicklung erlaubt den Ingenieuren, Ziele zu verwirklichen, die bis dahin unerreichbar scheinen: Stufenlos steuerbare Antriebe sowie die sanfte Lenkung und Reversierung der Geräte werden bald zum Alltag auf der Baustelle. Mehr noch: Diese Vorteile sind bald Grundvoraussetzung, um die immer subtiler gewordenen Bitumenmischrezepturen mit Feingefühl einbauen zu können. Und wieder ist das Unternehmen nach eingenem Bekunden den Ansprüchen der Straßenbauingenieure voraus. Das als Ammann ACE patentierte, selbst regulierende Mess- und Steuerungssystem für Verdichtungswalzen macht ab. Mitte der 90 er Jahre aus den Maschinen mitdenkende, intelligente PArtner. In den Folgejahren wird diese Technik für alle Geräteklassen und -arten der Baureihen des Herstellers verfügbar. Selbst hydrostatisch angetriebene Vibrationsplatten von Ammann sind heute in der Lage, ihre Verdichtungsleistung je nach Verdichtungsgrad herauf- oder herab zu regeln und das Verdichtungsergebnis dem Bediener jederzeit anzuzeigen. Die Ammann-Verdichtung ist in den vergangenen 20 er Jahren überproportional schnell gewachsen. Im Zuge der Globalisierung entstanden auf allen Kontinenten Vertriebsgesellschaft und Handelspartnerschaften, die den zentralen Anspruch des Schweizer Unternehmens, mit jeder ausgelieferten Maschine den entsprechenden Service zu gewährleisten, unterstützen. Das Credo des Unternehmens, Productivity Partnership for a Lifetime, wurde so mit Leben erfüllt. Um dem Bedarf nach höherer Produktionskapazität gerecht zu werden, entschieden sich die Gesellschafter, durch sinnvolle Investitionen diese Wachstumsschritte zeitnah umzusetzen und um hervorragendes Know-how zu bereichern: Der Spezialist für handgeführte Doppelvibrationswalzen und Vibrationsplatten mit Standort in Hennef, der weltweit etablierte Marktführer für Graben-vibrationswalzen Rammax in Metzingen (beide Deutschland), und schließlich im Jahre 2005 die Übernahme des Spezialisten für Walzenzüge in Nove Mesto, Tschechien, waren Schritte, die neben einem rasanten organischen Wachstum Ammann-Verdichtung zu einem der weltweit führenden Hersteller eines kompletten Maschinenprogramms von Verdichtungsgeräten machte.


Montag, 27. Juni 2011

Wir sind für Baujahr 2011 verhalten optimistisch

Wir sind für das Baujahr 2011 verhalten optimistisch. Im Geschäftsjahr 2010 konnten wir erstmals seit Wirtschaftskrise wieder einen Aufwärtstrend sehen. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend im Jahr 2011 weiter fortsetzt. Bereits 2010 hatten wir jedoch auch mit steigenden Rohstoff-, Energie-, und Komponentenpreisen zu kämpfen. Und auch dieser Trend wird sich 2011 fortsetzen. Erschwerend wird hinzukommen, dass die öffentliche Hand in vielen unserer Kernmärkte insbesondere in Europa einen starken Sparkurs fährt. In Deutschland erwarten wir 2011 eine eher verhaltene Nachfrage nach Neumaschinen, was auch auf eine konservative Investitionsbereitschaft seitens unserer Kunden zurückzuführen ist. Insgesamt rechnen wir für Westeuropa mit einem stagnierenden Markt, der sich auf dem Niveau des Jahres 2010 befinden wird. In zentral- und Osteuropa wird der Markt insbesondere im Asphaltsegment leicht steigen. Dies lässt sich einerseits auf die Fußballweltmeisterschaft in Polen, aber auch auf den sich erholenden russischen Markt zurückführen. Optimistisch stimmen uns die Lage in vielen unserer außereuropäischen Absatzmärkte sowie erfolgreiche Produkteinführungen im Jahr 2010 und zu erwartende Produkteinführungen im Jahr 2011. Im Mittleren Osten, in Afrika und in Asien wird der Markt insgesamt weiter ansteigen, obwohl die Dynamik des Wachstums sich noch nicht wieder auf dem Niveau vor der Wirtschaftskrise befindet. Insbesondere in China haben wir mit dem Kauf unseres Händlers Boma und der Einführung neueer Produkte in der chinesischen Produktion in Shanghai die Weichen klar auf Wachstum gestellt. Anders ist die Sachlage auf dem amerikanischen Kontinent. Während wir für Kanada und einige südamerikansiche Länder, wie Brasilien und Chile, eine stärkere Nachfrage prognostizieren, lassen bisherige Schätzungen für den nordamerikanischen Markt ein nur geringes Wachstum erwarten, das sich auf den Bereich Autobahnbau sowie Brücken- und Straßenreparaturarbeiten konzentriert. Bei Produkteinführungen sehen wir aber für Bomag in kommenden Jahr gute Chancen auch in stagnierenden Märkten leicht zuzulegen. Bereits 2010 haben wir mit großem Erfolg beispielsweise unseren neuen Mehrzweckverdichter BMP 8500 eingeführt. Wir erweitern stetig unsere Poduktplatte für neue Kundenanwendungen. Das Segment Asphaltbau, das seit 2006 Fräsen und Fertiger umfasst, hat sich viel versprechend entwickelt und wird dies auch weiterhin tun. Im Jahr 2011 steht die Markteinführung der kleinen Kompaktfräse BM 500/15 in Europa an. Und das Interesse, dass die Fräse bereits bei unseren Kunden hervorgerufen hat, stimmt uns auch hier optimistisch. Gleiches gilt für die neue Generation der kleinen Tandemwalzen. Wir haben uns mit unseren produkten und unserer Organisation gut auf ein sicherlich nicht leichtes Jahr 2011 vorbereitet und sind uns sicher, dass 2011 ein Wachstumsjahr für Bomag werden kann.

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