Baumaschinen Auktion online

ASA24.com - Absolute Auction. Ihr Weg zur professionellen Online-Versteigerung im Bereich Baumaschinen. Das Angenbot der Baumaschinen Versteigerung umfasst Produkte aus Hoch-, Tief- und Straßenbau. Dazu zählen Bagger, Radlader, Tieflader. Aber auch Kompressoren, Generatoren, Lichtmaste sowie Kräne oder Stabilisatoren. Kurzum: Alle Facetten des Nutzfahrzeug- und Baumaschinenmarkts werden auf ASA24 per Auktion abgebildet.

Die angebotenen Geräte stammen zum Großteil unmittelbar vom Hersteller. Bei Einzeleinbringern wird vom ASA24-Prüfungsteam ein Qualitätsstandard sichergestellt. So können Sie sicher sein, dass Maschinenangaben verlässlich sind.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Bobcat betrauert Kompaktladererfinder

Die Bobcat Company trauert um das Ableben von Louis Keller, Miterfinder des ersten Kompaktladers, verstorben am 11.Juli im Alter von 87 Jahren. Gemeinsam mit seinem Bruder Cyril erfand Louis den ersten antriebsgelenkten Lader, basierend auf einem Dreirad-Lader, den sie 1957 für eine Truthahnfarm nahe Rothsay in Minnesota entwickelt hatten. Rich Goldsbury, President of Bobcat Americas and Oceania, gab folgende Erklärung ab: "Wir bedauern das Ableben von Louis Keller, Miterfinder einer kompakten dreirädrigen Maschine, die später zum ersten unter der Marke Bobcat laufenden Kompaktlader führte. Louis war unter jenen, die im Jahre 2004 geehrt wurden, als Bobcat die ASAE - "Historic Landmark" - Auszeichnung erhielt, eine Auszeichnung, die ausschließlich für die bedeutesten landwirtschaftlichen Erfindungen in der amerikanischen Geschichte vergeben wird. Und, vor zwei Jahren feierten wir im Rahmen unseres 50-jährigen Jubiläums das Lebenswerk von Louis und seinem Bruder, zusammen mit all jenen, die dazu beigetragen haben, Bobcat über die letzten fünf Dekaden an die Spitze zu bringen." Der Keller-Lader hatte zwei angetriebene Räder und ein hinteres Schwenkrad. Im ersten Jahr wurden von diesem Typ sechs weitere Maschinen gebaut. Im September 1958 wurden sie von den Gebrüdern Melroe, Melroe Manufacturing Company in Gwinner, North Dakota, übernommen, die später zur Bobcat Company umgetauft wurde. Auf Basis des Designs der Brüder führte Melroe den M60 ein. 1960 fügte Louis eine hintere Antriebsachse hinzu, woraus das Modell M400 entstand, der erste echte antriebsgelenkte Kompaktlader. Goldsbury: "Die Gebrüder Keller, von der Idee angetrieben, die Arbeit für Landwirte und andere Kunden zu erleichtern, haben wesentlich dazu beigetragen, die Kompaktmaschinenbranche zu gründen, eine Tatsache, die weder Bobcat noch der Staat North Dakota jemals vergessen werden."

Mittwoch, 27. Juli 2011

Teleskop gilt als "eierlegende Wollmilchsau"

Für Michael Möschel, Geschäftsführer der VA Verkehrsakademie Holding in Kulmbach, ist der Bobcat-Teleskoplader T2566 einfach eine "eierlegende Wollmilchsau". "Man kann fast alles mit ihm machen - egal ob es um das Verfahren von Paletten, das Beschicken unserer Hackschnitzelanlage oder sogar den Winterdienst geht", so Möschel. Dabei ist der Teleskoplader eigentlich als Schulungsfahrzeug angeschafft worden, denn die Verkehrsakademie bildet unter anderem Teilnehmer für den Fahrausweis den gehören künftige Baumaschinenführer sowie Mitarbeiter von Kommunen, Logistikunternehmen und GaLaBau-Betrieben. "Für diese Schulungen ist der T2566 ideal, denn er ist übersichtlich und einfach zu bedienen", heißt es. Im Moment ist die Maschine jedoch im Dauereinsatz im Winterdienst. Ausgerüstet mit einem Räumschild und einem Hecksalzstreuer hält er nicht nur das eigene Betriebsgelände frei von Eis und Schnee, auch für andere Kulmbacher Unternehmen wie Speditionen übernimmt die Verkehrsakademie mit ihrem Gerät den Winterdienst. Der Teleskoplader ist mit GPS ausgestattet,dessn Daten eine minutengenaue Abrechnung der geleisteten Arbeiten erlaubt. Gerade auf engen Wegen und Straßen, wie sie auf Firmengeländen anzutreffen sind, ist der Teleskoplader mit seinen Lenkmodi (Vorderradlenkung, Allradlenkung und Hundegang) aufrund seiner Wendigkeit gut geeignet. Der elektrisch gesteuerte, hydrostatische Allradantrieb sorgt dafür, dass jederzeit die benötigte Traktion und Kraft vorhanden ist. Auch für Aufgaben im eigenen Betrieb kommt der Bobcat -Teleskop zum Einsatz. So werden mit Hilfe der Schaufel die Hackschnitzelanlage beschickt und Erdarbeiten durchgeführt. Darüber hinaus werden mit der Palettengabel 800-kg-Paletten verfahren. Der Vorteil hierbei: Die Hubhöhe und Tragkraft passen genau zu den betrieblichen Anforderungen. Bereits seit drei Jahren arbeitet die Verkehrsakademie mit dem Bobcat-Händler BHS aus Kulmbach zusammen. Besonders schätzt man die umfassende Betreuung nach dem Kauf und die hohe Kompetenz des Servicepersonals. BHS ist einer der ältesten Vertriebspartner des Herstellers in Deutschland. Die Verkehrsakademie mit ihrer Zentrale in Kulmbach verfügt heute über elf Niederlassungen in ganz Deutschland. 170 Mitarbeiter schulen Teilnehmer in Bereichen wie Führerscheine für Lkw und Bus, Berufskraftfahreraus- und -weiterbildung, Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Gefahrguttransport bis hin zu Baumaschinen- und Fahrlehrerausbildung. Die Verkehrsakademie verfügt über einen umfangreichen eigenen Fuhrpark dazu zählen 25 Lkw von 7,5 bis 40 t. Die Schulungen können auch beim KUnden vor Ort durchgeführt werden.

2011 wird ein gutes Jahr

2011 wird ein gutes Jahr! Das haben wir uns jedenfalls vorgenmmen. Die Voraussetzungen dafür, dass dies so kommt, sind für die Mecalac Ahlmann Gruppe denn auch nicht so schlecht.Wir haben die Herausforderungen, die an die Branche und damit auch an uns besonderns in den Jahren 2009 und 2010 gestellt worden sind, gut gemeistert und uns darüber hinaus noch besser, flexibler und breiter aufgestellt. So stehen uns die im Jahre 2010 vorgestellten Neuentwicklungen im Bereich vierradgelenkter Frontlader und Schwenklader erstmals über den Zeitraum eines ganzen Jahres als Angebot für unsere Kunden zur Verfügung. Gerade die neuen Schwenklader werden, neben Neuinvestitionen, vor allem auch durch Ersatzinvestionionen ihren Beitrag für die Belebung des Absatzes leisten. Daneben beflügelt die Erweiterung des Angebotsprogramms um die vierradgelenkten Frontlader den Auftragseingang. Und auch im neuen Jahr wird Mecalac Ahlmann den Unternehmern mit weiteren Produktneuheiten in den Bereichen Mobilbagger und Schwenk-Tele-Ladern die Arbeit zu erleichtern wissen. Neben den Programmerweiterungen haben wir die Weichen für 2011 aber auch in Bezug auf die Erweiterung unserer Anwender-Zielgruppen richtig gestellt. So werden die Bauunternehmen insbesondere in Deutschland, Österreich und Frankreich die bewährten Ahlmann-Radlader in verstärktem Maße für die Abdeckung ihrer Spitzenbedarfe bei namhaften Vermietgesellschaften auch anmieten können. Mit diesen Maßnahmen stellen wir sicher, dass wir gute Ausgangssituation haben, um insgesamt schneller zu wachsen, als wir es für den Gesamtmarkt mit circa plus zehn Prozent Absatzvolumen annehmen. Die konjunkturelle Situation in West- und Zentraleuropa, dem wichtigsten Absatzmarkt für kompakte Radlader und Mobilbagger weltweit, gestaltet sich weiterhin kompliziert. Dies betrifft in starkem Maße die Investitionsmöglichkeiten der öffentlichen Auftraggeber, die durch staatliche Sparprogramme massiv eingeschränkt sein werden. Im Bereich des Tiefbaus bilden diese aber einen erheblichen Anteil des Nachfragepotenzials. Die verstärkten Einsparungsbemühungen sowie der Auslauf der Konjunkturprogramme Ende 2010 hinterlassen bedauerlicherweise bereits erste negative Spuren beim Auftragseingang unserer Kunden. In anderen Regionen der Welt, insbesondere in Asien und Indien, ist die Krise der Baubranche bereits deutlich besser überwunden worden als hierzulande. Damit ist die Nachfrage nach Baumaschinen dort auch schon wieder Sprungkraft angestiegen. Jedoch wird ein Großteil der dortigen Nachfrage durch ortsansässige Hersteller befriedigt, so dass die europäischen Hersteller von erdbewegungsmaschinen an diesem Bedarf nur bedingt partizipieren. Dennoch spüren auch wir die starke Nachfrage aus diesen Regionen, allerdings in einer Ausprägung, die weder für uns als Hersteller noch für unsere Kunden gewünscht ist. Denn Preise und Lieferzeiten für Zulieferkomponenten steigen aufgrund der hohen Nachfrage aktuell in Schwindel erregender Höhe und Geschwindigkeit, mit den entsprechenden Auswirkungen auf das Preisgefüge und die Verfügbarkeit von Maschinen. An dieser Stelle ist Kreativität gefordert, um unsere Kundschaft trotzdem ausreichend schnell und zu vernünftigen Bedingungen beliefern zu können. Wer aber die Jahre 2009 und 2010 weitgehend unbeschadet überstanden und damit bewiesen hat, dass er weiß, wie man besonderen Herausforderungen erfolgreich begegnet, der wird sicher auch mit den aktuellen Besonderheiten unseres Marktumfeldes fertig. Deshalb stellen wir uns natürlich dieser anspruchsvollen Aufgabe in der Zuversicht, den Anforderungen unserer Kundschaft in Bezug auf Preis und Leistung auch in diesem Jahr gerecht zu werden. Trotz aller Risiken gibt es auch jede Menge Chancen und deshalb, auch vor dem Hintergrund eines bereits jetzt schon erfreulichen Auftragsbestandes für das erste Quartal, bleiben wir dabei: 2011 wird ein gutes Jahr!

Dienstag, 26. Juli 2011

48-Tonnen-Bagger bewährt sich bei Nagelfluhabbau

Seit 75 Jahren wird im Beller-Kieswerk Sand und Kies gewonnen. Jetzt setzt das Unternehmen im südlich von Stuttgart gelegenen Herbertingen erstmals einen 48-t-Raupenbagger von Hyundai als Schlüsselgerät ein. Der R480LC-9, den der Generalvertreter des Herstellers für Baden-Württemberg, die Firma Eberle-Hald in Metzingen, geliefert hat, macht in dem Gewinnungsbetrieb eine gute Figur und überzeugt nach Unternehmensangaben vor allem durch seine große Kraft und Robustheit.

“Denn der Einsatz hat es in sich”, wird berichtet. bei Beller wird Nagelfluh abgebaut, ein betonartig festes Gestein aus natürlich miteinander verkitteten rundlichen Geröllkieseln, das im Alpenraum sehr verbreitet ist. Deshalb besitzt der neue Bagger einen Tieflöffel aus verschleißfestem Hardox-Stahl, der zudem mit Spitzzähnen und trapezförmigen Messern ausgerüstet ist.

“Hinzu kommt die für Hyundai typische robuste Auslegung des Baggers selbst”, heißt es. Beim Raupenunterwagen sorgen langlebige Kettenführungen dafür, dass die Kettenglieder nicht verrutschen. Die Kettenspannung wird mittels Fettpresse und dämpfenden Federn eingestellt. Auch am Ausleger sorgen Details für eine längere Lebensdauer. Neu entwickelte Buchsen verlängern die Schmierintervalle, zusätzlich reduzieren verschleißfeste Polymerscheiben Geräuschentwicklung und Verschleiß der Buchsen.

Die Lebensdauer der Hydraulikfilter beträgt bis zu 1000 Stunden, und das neue Hydrauliköl mit langer Lebensdauer muss nur alle 5000 Betriebsstunden gewechselt werde. Alle wichtigen Wartungsstellen sind vom Boden aus über die weit zu öffnenden Wartungsklappen zu erreichen. All dies sorgt für eine hohe Verfügbarkeit der Maschine. Die Kraftzentrale des 48-t-Baggers bildet ein wassergekühlter Sechszylinder-Dieselmotor QSM 11 von Cummins mit Turbolader, der die Abgasnorm Tier III erfüllt. Er leistet 266 kW (362PS) und bietet dank moderner Elektronik ein höheres Drehmoment, besseres Ansprechverhalten, einen geringeren Wartungsaufwand, niedrigeren Geräuschpegel und ist sparsam beim Kraftstoffverbrauch. Auch das Hydrauliksystem des Baggers wurde in der Generation 9 verbessert. Das neu entwickelte Hauptsteuerventil sorgt für hohe Effizienz bei gleichzeitig sanfteren Bewegungen. Das Capo-System von Hyundai (Computer Aided Power Optimization) sorgt für eine gute Leistungsausnutzung des Motors und der beiden Hydrauliksysteme in drei wählbaren Leistungsstufen.

Damit der Fahrer sich beim Arbeiten wohl fühlen kann, hat der Hersteller die neue Baggergeneration mit großzügig dimensionierten Fahrerkabinen ausgestattet. Eine gute Rundumsicht und bedienungsfreundlich angeordnete Steuer- und Kontrollkomponenten lassen ein entspanntes Arbeiten zu. Der 7 Zoll große LCD-Bildschirm ist übersichtlich und einfach zu bedienen.

Den ersten guten Eindruck, den die Maschine bei der Vorführung vermittelte, sieht Firmeninhaber Joachim Beller, der selbst Tag für Tag auf dem Bagger sitzt, nach mehr als 300 Betriebsstunden voll bestätigt: “Die Maschine ist rundum okay und sehr robust - ein echtes Arbeitsgerät, das alles hat, was es braucht. Und mit seinem großen Kraftpotenzial die geforderte Leistung problemlos erbringt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend.”

Nicht zuletzt ist es auch die gute Zusammenarbeit mit dem Händler Eberle-Hald, die zur Kaufentscheidung beitrug: “Wir fühlen uns von dessen Team immer rundum gut beraten und sind sicher, auch diesmal wieder die richtige Wahl getroffen zu haben”, so Joachim Beller. Dass sich dieser Eindruck bestätigte, zeigt die Tatsache, dass seine Firma Beller darauf einen weiteren Auftrag bei diesem Händler platzierte. Diesmal handelte es sich um einen 25-t-Bagger R250LC-9. Auch diese Maschine ist bereits geliefert und bwährt sich gegenwärtig beim UNternehmen Beller Tief- und Straßenbau.

Leistung erhöht und Verbrauch gesenkt

Die Motoren sind mit einer neuartigen isochronen Motorregelung ausgerüstet, die kontinuierlich auf die Hydraulikanforderungen reagiert und die Motorleistung entsprechend anpasst. “Dieses elektronische System bietet deutliche Vorteile gegenüber den bekannten mechanischen Lösungen”, wird betont. Es stelle sicher, dass selbst bei schweren Grabarbeiten der Motor sofort auf Änderungen in der Hydraulik reagiere und immer mit optimaler Drehzahl laufe. Ergebnisse sind demzufolge ein schnelleres Ansprechverhalten und kürzere Arbeitstakte, was zu höherer Produktivität führt.

Außerdem verfügen die neuen JCB-Bagger über einen elektronisch geregelten Lüfter, der nicht nur die Geräuschentwicklung senkt, sondern auch die Motorleistung erhöht, indem er unabhängig von der Außentemperatur aufrechthält. Die Kraft der leistungsstarken Motoren wird mit hohem Wirkungsgrad in hydraulische Leistung umgesetzt, wobei die hohe Literleistung der Hydraulikpumpen schnelle Arbeitsspiele garantiert. Die serienmäßige Vorrangsteuerung für Ausleger/Schwenkung schafft kurze Ladezeiten. “Die Löffelausbrechkraft, die Reßkraft am Löffelstiel und die Zugkraft am Laufwerk sind ebenfalls hervorragende Lesitungsmerkmale”, heißt. Nach oben bis 40 t Einsatzgewicht abgerundet wird das Kettenbagger-Programm durch den JS 290 den JS 330 und den JS 360. Diese 29-, 32- und 36-t-Bagger bieten laut Hersteller im Vergleich zum Durchschnitt dieser Klasse sechs Prozent mehr Motorleistung, vier Prozent mehr Hydraulikleistung und sogar elf Prozent mehr Reißkraft am Löffelstiel.

“Ebenso sind Schwenkdrehmoment und Löffel-Ausbrechkraft die besten dieser Klasse und übertreffen den Durchschnitt um 14 beziehungsweise 19 Prozent”, wird berichtet. Beide sind ebenso wie der JS 330 für anspruchsvolle Materialumschlag- und Gewinnungsarbeiten ausgelegt.

Mit den Kurzheckbaggern JZ 235 und JZ 255 mit 23,2 und 25,9 t bietet das Unternehem zwei Maschinen, die praktisch keinen rückwärtigen Schwenkbereich benötigen. So kann auf engem Raum und direkt an Mauern gearbeitet werden, ohne dass das Heck beim Schwenken kollidiert. “Trotz der kompakten Abmessungen müssen keine Abstriche bei Hubkapazität, Reißkraft oder Kabinengröße gemacht werden”, wird unterstrichen. Die XD-Versionen und die HRD-Ausführung mit Longfront sind speziell für Abbrucharbeiten ausgelegt, da hierbei die Maschine extremen Belastungen unterworfen ist.

Der Löffel ist besonders verstärkt, damit Verwindungskräfte, die bei der Arbeit mit Abbruchzangen entstehen, problemlos aufgenommen werden. Eine 10-mm-Bodenplatte schützt die gesamte Unterseite des Hauptrahmens und verhindert, dass die Maschine zum Beispiel durch umherliegende Bewehrungsstähle beschädigt wird. Das gilt auch für die Fahrmotoren, die mit massiven und bündig abschließenden Abdeckungen versehen sind. Alle Schläuche und Rohre laufen innerhalb des Unterwagenrahmens und sind so ebenfalls vor Beschädigung geschützt. Zusätzlich ist der Oberwagen seitlich und hinten mit einer Rammschutzleiste versehen.

Montag, 25. Juli 2011

Granit wird sofort weiter verwendet

Das Gestein dient als Zuschlagstoff für den Belag des 22 km langen Streckenabschnitts von Ramky. Die äußere Ringstraße wird als 158 km lange achtspurige Autobahn um die Stadt Hyderabad Metropolitan Development Authority. Die Ringstraße soll die Verkehrsdichte in und um die Stadt verringern und zudem als Schnittstelle zum landesweiten Autobahnnetz dienen.

Ramky Infrastructure ist ein Unternehmen der Ramky-Gruppe. Zu der Gruppe gehört ebenfalls die Firma Ramky Elsamex Hyderabad Ring Road, die 2007 gegründet wurde und die Ringstraße baut sowie betreibt.

Mit 17 Jahren Erfahrung im Ingenieurwesen verfolgt Ramky Infrastructure eine Kostensenkung für Bauwerkstoffe durch Integration vorgelagerter Produktionsstufen. Das Unternehmen verfügt dafür über eine eigene Werkstoffherstellung für Fertigbeton, Zuschlagstoffe und Asphalt. Auf diese Weise kann es die Qualität der Werkstoffe überwachen und eine fristgerechte Lieferung gewährleisten.

Für den Bau des 22 km langen Streckenabschnitts zwischen Shamshabad und Gachibowli setzt der Bauträger zwei Steinbrecher mit einer Kapazität von jeweils 200 t pro Stunde eine. Entlang der Baustrecke befinden sich große Granitvorkommen, die für den Einsatz als Zuschlagstoff im Straßenbelag verarbeitet werden.

T.Haribabu, Transportleiter bei Ramky für diesen Streckenabschnitt, erklärt, dass der Granit mit kontrollierten Sprengungen abgespalten wird. Dabei werden nur geringe Menge Sprengstoff eingesetzt, um Schäden an nahen Wohngebäuden durch die Erschütterungen beim Sprengen zu vermeiden.

“Mit dem Sprengstoff zerkleinern wir das Gestein in Blöcke von 1,5 bis 1,8 m Größe. Diese Blöcke von 1,5 bis 1,8 m Größe. Diese Blöcke werden anschließend zum MB 1700 gefahren, der stationär an einem 20-t-Hydraulikbagger L&T-Komatsu PC200 montiert ist”, erläutert er. Das hier eingesetzte Gerät ist das Spitzenmodell der Atlas-Copco-Medium-Hydraulikhämmer: ein 1700-kg-Hammer mit einem Betriebsdruck von 160 bis 180 bar und einer Schlagzahl von bis zu 640 Schlägen pro Minute. Betrieben wird das Gerät mit einer Kombination aus Gas und Öl. Der Hammer ist für den Einsatz an Baggern der Größenordnung zwischen 19 und 32 t ausgelegt.

Auf Ramkys Bauabschnitt der Ringstraße wird der MB 1700 zum Zerkleinern des Granits, der als hartes Granitgestein mit erheblichem Quartzanteil eingestuft ist, in Stücke von 500 bis 600 mm eingesetzt. Diese werden anschließend verladen und zur Baustelle transportiert, wo sie direkt in die Brecher kommen.

Ramky begann seine Arbeit auf der Baustelle 2009. Die Arbeiten an diesem Bauabschnitt sollen im November 2012 beendet sein.

Firmengruppe Liebherr kehrt auf Wachstumskurs zurück

Während die Wirtschaft in den Schwellenländern besonders stark gewachsen ist, war der Aufwärtstrend in den Industrieländern weniger ausgeprägt. Der Welthandel expandierte 2010 außergewöhnlich stark um zwölf Prozent. Die weltweit gestiegene und weiter steigende Nachfrage nach Rohstoffen hat der globalen Minenindustrie außerordentliche Wachstumsmöglichkeiten eröffnet. Die Nachfrage nach Maschinen und Ausrüstunggen für die Rohstoffgewinnung zog deshalb stark an. Die europäische Bauwirtschaft hat den Anschluss an den gesamtwirtschaftlichen Aufschwung noch nicht geschafft. Die Bauleistung in den 19 Mitgliedstaaten der Organisation “Euroconstruct” ging 2010 um über drei Prozent zurück. Eine Stabilisierung der Baubranche wird nach nun drei rückläufigen Jahren in Folge erstmals für das Jahr 2011 erwartet. Die Firmengruppe Liebherr profitierte im Geschäftsjahr 2010 von der weltweiten konjunkturellen Erholung und kehrte auf ihren Wachstumskurs zurück. Insgesamt nahm der Umsatz u 626,0 Millionen Euro oder 9,0 Prozent auf 7587,0 Millionen Euro zu. Dieses Wachstum wurde aussschließlich vom Baumaschinenbereich der Firmengruppe getragen. Die Verkaufserlöse konnten in diesem Bereich um 655,3 Millionen Euro oder 16,0 Prozent auf 4744,2 Millionen Euro gesteigert werden. Die Verkaufserlöse der Sparte Erdbewegung und Mining nahmen erfreulich zu, und zwar um 602,6 Millionen Euro oder 33,3 Prozent auf 2412,7 Millionen Euro. Die mit Mobil- und Raupenkranen weltweit erzielten Verkaufserlöse stiegen um 47,2 Millionen Euro oder 2,7 Prozent auf 1811,8 Millionen Euro an. Die Sparte Baukrane und Mischtechnik steigerte ihre Verkaufserlöse leicht um 5,5 Millionen Euro oder 1,1 Prozent auf 519,7 Millionen Euro. Nach dem Rückgang im Vorjahr ist der Anteil der Baumaschinensparten am Gesamtumsatz der Firmengruppe wieder angestiegen, und zwar von 58,6 Prozent auf 62,5 Prozent.

Die von den Produktsparten außerhalb des Baumaschinenbereiches erzielten Verkaufserlöse lagen mit 2842,8 Millionen Euro um lediglich 1,0 Prozent oder 29,3 MIllionen Euro unter dem Vorjahreswert. Diese Stagnation spiegelt die tatsächliche Entwicklung der einzelnen Sparten außerhalb des Baumaschinenbereiches jedoch nur unzureichend wider, da sie vor allem sonstigen Erzeugnissen und Leistungen der Firmengruppe, unter anderem aufgrund von abgeschlossenen Großprojekten, zurückzuführen ist. Die Verkaufserlöse in diesem Produktbereich gingen um 30,4 Prozent oder 134.9 Millionen Euro auf 308,5 Millionen Euro zurück. Alle weiteren Produktsparten erreichten fast das Vorjahresniveau oder konnten ihren Umsatz steigern.

Die Entwicklung in den einzelnen Absatzregionen verlief wie bereits im Vorjahr sehr unterschiedlich. Die zehn größten Einzelmärkten der Firmengruppe waren im Geschäftsjahr 2010 Deutschland, Frankreich, die USA, Russland, Australien, Brasilien, Großbritannien, China, Saudi-Arabien und die Niederlande.

In Westeuropa, der für die Firmengruppe bedeutendsten Absatzregion, bewegten sich die Verkaufserlöse auf Vorjahresnieveau. Insgesamt lag der Umsatz um 0,2 Prozent oder 7,1 Millionen Euro über dem Wert von 2009 und erreichte 3685,5 Millionen Euro. In Osteuropa wurde nach dem starken Einbruch im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise eine deutliche Umsatzsteigerung um 22,5 Prozent oder 117,0 Millionen Euro auf 637,5 Millionen Euro erreicht. Die Verkaufserlöse im Nahen und Mittleren Osten waren im abgelaufenen Geschäftsjahr stark rückläufig. Mit 461,9 Millionen lag der Umsatz um 21,1 Prozent oder 123,2 Millionen unter dem Wert aus dem Jahr 2009. Auf dem amerikanischen Kontinent nahm der Umsazu um 30,6 Prozent oder 263,8 Millionen Euro zu und erreichte damit einen neuen Höchstwert von 1127,1 Millionen Euro. In Afrika ging der Umsatz um 6,8 Prozent oder 25,6 Millionen Euro auf 350,0 Millionen Euro zurück.

Fernost/Australien war im abgelaufenen Geschäftsjahr für die Firmengruppe die Absatzregion mit dem dynamischsten Wachstum. Insgesamt steigerte die Firmengruppe ihre Verkaufserlöse hier um 41,2 oder 386,9 Millionen Euro auf 1325,0 Millionen Euro.

Die Firmengruppe Liebherr hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 544,1 Millionen Euro in die Errichtung und die Modernisierung von Produktionsstätten sowie in den Ausbau des weltweiten Vertriebs- und Servicenetzes investiert. Dies waren 92,3 Millionen Euro oder 14,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Am Produktionsstandort Ehigen, Deutschland, wurde unter anderem eine neue Versandhalle errichtet. Die 11 000 Quadratmeter große Halle ist für die Lagerung, Verpackung und Verladung der Ausrüstung dieser Geräte vorgesehen. Eine weitere wichtige Investition am Standort Ehigen bestand in der Errichtung einer neuen Lackieranlage.

Am Standort Bulle, Schweiz, wurden ebenfalls bedeutende Investitionsmaßnahmen umgesetzt. Hierzu gehören der Bau und die Einrichtung von Prüfständen sowie anderer für die Weiterentwicklung der Motorentechnik notwendiger Anlagen. Abgeschlossen wurde ein großes Investitionsprojekt am Standort Colmar, Frankreich. Hier wurde Mitte des Jahres 2010 ein neues Entwicklungs-, Montage- und Logistikzentrum für Mini-Bagger mit Dienstgewichten von 110 bis 800 Tonnen in Betrieb genommen.

Im russischen Nizhny Novgorod wird die neue Produktionsstätte ab Mitte 2010 sukzessive in Betrieb genommen. Dieses umfangreiche Invetitionsprojekt hat eine besondere Bedeutung für die Erschließung strategisch wichtiger Märkte. Auf mehr als 120 ha Gesamtfläche werden dort künftig Baumaschinen wie Endbewegungsgeräte oder Turmdrehkrane sowie Luftfahrtausrüstungen gefertigt. Außerdem sollen in dieser Produktionsstätte Stahlbau und Ausrüstungen für unterschiedliche Maschinen entstehen. In Pune, Indien, wurde mit dem Bau einer neuen Produktionsstätte fortgefahren. Der Konzern wird an diesem Standort zukünftig Fahrmischer mit Kapazitäten zwischen sechs und zehn Kubikmeter herstellen sowie Mischanlagen mit Ausstoßleistungen zwischen 30 und 60 Kubikmeter pro Stunde. Auch die Fertigung von Turmstücken für Baukrane ist in Pune geplant.

Im mexikanischen Monterrey wurde der Bau der neuen Produktionsstätte für Antriebstechnik mit einer Fläche von rund 25 000 Quadratmetern fertig gestellt. Seit Herbst 2010 produziert die Firmengruppe an diesem Standort Antriebskomponenten, die beispielsweise in Windkraftanlagen für die Verstellung der Rotorblätter oder der Gondel eingesetzt werden.

Mit dem Wachstum der Firmengruppe ist auch die Zahl der Beschäftigten im Berichtsjahr leicht angestiegen. Weltweit wurden 888 neue Stellen geschaffen, so dass sich die Belegschaft zum Jahresende auf 32 979 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vergrößert hat.

In Deutschland waren zum Jahresende 13 767 Personen für Liebherr beschäftigt, 124 weniger als im Vorjahr. Neue Stellen wurden bei der Liebherr-Werk Ehingen GmbH, Ehingen und bei der Liebherr-Elektronik GmbH in Lindai geschaffen. In den anderen deutschen Werken lagen die Beschäftigtenzahlen leicht unter dem jeweiligen Vorjahreswert. In Österreich blieb die Mitarbeiterzahl mit 4605 zum 31.12.2010 weitgehend stabil, nach 4646 zum entsprechenden Vorjahreszeitpunkt.

In der Schweiz wurden 48 Arbeitsplätze geschaffen, wodurch die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 1055 anstieg. Die Zahl der Beschäftigten bei den französischen Liebherr-Gesellschaften hat sich im Jahr 2010 wieder stabilisiert. Insgesamt waren zum Jahresende 2.696 Mitarbeiterinnen und MItarbeiter bei Liebherr in Frankreich beschäftigt - acht mehr als im vorjahr. In den übrigen europäischen Ländern wurde 111 neue Stellen geschaffen, so dass dort nun insgesamt 4406 Personen beschäftigt sind.. Außerhalb Europas erhöhte sich die Beschäftigtenzahl der Firmengruppe Liebherr zum Ende des Berichtsjahres um insgesamt 886 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 6450.

Die Firmengruppe ist gut in das neue Geschäftsjahr 2011 gestartet. Der Aufwärtstrend hat sich in fast allen Produktbereichen fortgesetzt, so dass der Umsatz in der ersten Jahreshälfte um rund 14 Prozent gesteigert werden konnte. Dabei ist der Baumaschinenbereich erneut stärker gewachsen als die anderen Produktbereiche. Für das gesamte Geschäftsjahr 2011 ist deshalb mit einer erfreulichen Steigerung der Verkaufserlöse zu rechnen, die sich voraussichtlich in einer Größenordnung von mehr als 10 Prozent bewegen wird. Dieses Wachstum wird von einer weiteren Zunahme der Mitarbeiterzahlen sowie höheren Investitionen begleitet. Die Firmengruppe Liebherr rechnet für 2011 mit einem Ergebnis auf Vojahresniveau.

Freitag, 22. Juli 2011

Wacker Neuson erhält Innovationspreis

Innerhalb weniger Jahre hat sich die frnazösische Fachmesse "Salonvert" als Demonstrationsmesse für den Bereich Planung, Instandhaltung und Gestaltung im Bereich Garten- und Landschaftsbau etabliert. Im Rahmen der diesjährigen Veranstaltung in Saint-Chéron bei Paris, bekam Wacker Neuson den EDGE Innovationspreis in der Kategorie "Planung und Instandhaltung von Grünanlagen" für das innovative Vertical Digging System (VDS) in der Minibaggerklasse null bis fünf Tonnen verliehen. Der Baumaschinenhersteller präsentierte sich in Frankreich mit einer vielseitigen Auswahl aus dem Kompaktmaschinen- und Baugeräteprogramm. Die grße Beliebtheit solcher Messen begründet sich durch die Praxisnähe und die Möglichkeit, die ausgestellten Maschinen vor Ort zu testen, hieß es in einer Mitteilung. "Vom Kunden - Für den Kunden" ist die gelebte Philosophie im Wacker Neuson Konzern, was eindrucksvoll am Beispiel des Vertical Digging Systems (VDS) veranschaulicht wird. Hierbei sind Anregungen aus dem Markt direkt in Entwicklungsprozesse eingeflossen. Was auf den ersten Blick gar nicht sichtbar ist, zeigt in der praktischen Anwendung seine Stärken. Vom Grundsatz her ist VDS eine Oberwagenneigung für Bagger. Es ermöglicht ein stufenloses Neigen (15-Grad-Ausgleichsneigung) auf Knopfdruck. Dadurch können Steigungen von bis zu 27 Prozent ausgeglichen werden. der Hauptvorteil liegt arbeitsseitig in deutlich kürzeren Grabzeiten durch exaktes vertikales Graben. In unebenem gelände wird eine Material- und Zeitersparnis beim Ausheben und Verfüllen von bis zu 25 Prozent erreicht. Zudem kann der Fahrer in aufrechter Sitzposition arbeiten, was der Ergonomie und dem Komfort zugute kommt. Je nach Modell handelt es sich um eine mechanisch oder elektrohydraulisch gesteuerte Einrichtung. Ein weiterer Vorteil ist die erhöhte Stabilität der Maschine, wodurch natürlich auch die Sicherheit des Bedieners und des gesamten Baustellenbereichs erhöht wird. Auf engstem Raum und entlang von Hindernissen erweist sich VDS mit seiner exakten Führung sowie dem punktgenauen Ansetzen als oraktisch unverzichtbar. Sieben Kompaktbagger mit der Option VDS und einem Betriebsgewicht von 1,7 bis fünf Tonnen stehen in der Angebotspalette von Wacker Neuson zur Verfügung. In Fachkreisen war das Echo auf VDS von Wacker Neuson von Anfang an äußerst positiv. "Die Anzahl der verkauften Bagger, die mit VDS bestellt werden, ist angestiegen. Kunden, die bereits einen VDS-Bagger gekauft haben oder ihn testen konnten, kaufen nur noch Bagger mit dieser Option", erklärt Gerhard Neudorfer, Geschäftsführer der Wacker Neuson Linz GmbH. "Die Information hat sich in Fachkreisen sehr schnell verbreitet: VDS funktioniert perfekt und bietet viele Vorteile."

Erfolgsgespann im Norden Deutschlands

Dass sich die Marke Doosan im Norden so erfolgreich etabliert hat, ist nicht zuletzt der Verdienst dies über Jahrzehnte bekannten Traditionshauses Manske mit Stammsitz in Lübeck. "Bei Doosan überzeugt die Kunden neben der Produktivität der leistungsstarken Maschinen speziell die Bedienfreundlichkeit im Handling - und natürlich, dass wir ihnen neben Kauf- und Mietoptionen einen zuverlässigen Service bieten", erklärt Hans-Peter Möller, Geschäftsführer der Manske Baumaschinen GmbH. seit 2007 ist Manske nun exklusiver Regionalpartner der Doosan Infracore Europe S.A. Ein erfolgreiches Gespann, das sich die bestmögliche Unterstützung der Kunden zum ziel gesetzt hat. In diesem Jahr bekam die bewährte Partnerschaft noch einmal Aufwind. Manske verzeichnete einen signifikanten Anstieg an Bedarfsfällen für das angebotene Doosan-Programm. "Bislang haben wir in 2010 eine beachtliche Zahl Radlader und Bagger verkauft und auch jetzt gegen Jahresende, ist die Nachfrage unvermindert hoch. Allein 25 Maschinen sind derzeit bestellt und sollen noch in diesem Jahr ausgeliefert werden" - die Geschäftsführer Erich Manske und Hans-Peter sind sichtlich zufrieden. In tendenziell konjunkturschwachen Zeiten wie diesen kommt ein solcher Aufschwung nicht von ungefähr: So veranstaltete das Lübecker Stammhaus zahlreiche vorführaktionen, bei denen sich Kunden und Interessenten vom guten Handling, der Funktionsweise und Effizienz der Doosan-Maschinen überzeugen konnten. Dass die Aktionen überzeugten, zeigte sich nicht zuletzt auf der Nordbau 2010. Die größte Baufachmesse im nördlichen Europa, Taktgeber für die gesamtdeutsche Bauwirtschaft, wurde für Manske zur erfolgreichsten der bisherigen Firmengeschichte: eindrucksvoll präsentierte das Unternehmen in Neumünster einen Auszug seines umfangreichen Handels- und Mietparkprogramms. Dass sich das Unternehmen auf den bisherigen Erfolgen nicht ausruhen will, wird in der Begegnung mit den Geschäftsführern deutlich. Erfolgreiche Messeauftritte und hohe Verkaufszahlen allein sind für das Lübecker Baumaschinenunternehmen nicht genug: Um den Kunden Flexibilität und schnelle Verfügbarkeit zu gewährleisten, stockte Manske seinen umfassenden Mietpark noch einmal auf. So stehen für Interessenten nun unter anderem der größte Doosan-Radlader DL 500 mit 6-Kubikmeter-schaufel, die Modelle DL 250, DL 300, DL 420 und DL 450 sowie Doosan Mobil- und Kettenbagger von 14 bis 35 Tonnen bereit. Ein weiterer zentraler vorteil aus Kundensicht: Wer auf der Suche nach einer geeigneten Baumaschine fündig geworden ist, muss sich um passendes Anbaugerät keine unnötigen Gedanken machen. Manske, im Bereich Anbauwerkzeuge Premiumpartner von LST, besitzt einen eigenen Mietpark für Anbauwerkzeuge im Bereich Bau, Rückbau Recycling und Bodenverbesserung, in dem das Unternehmen zahlreiche hochwertige Werkzeuge bereitstellt. Von den Hydraulikhämmern der XB-Serie für 0,6 bis 120 Tonnen Baggergewicht, über Zangen, Scheren, Pulverisierer - hier zum Beispiel der RP 210 und die Schrottschere AD 3000 - bis hin zum kompletten Greiferprogramm. Ob Zwei- oder Mehrschalengreifer GZ und SMF, ob Abbruch- und Sortiergreifer oder Universalgreifer DSG und USG - die gesamte Palette ist auf Wunsch verfügbar "So können wir unsere Kunden optimal versorgen. Und das ist es, wofür unser Name seit nunmehr fast 30 Jahren steht."

Ideale Maße für Einsatz im Straßenbau

Die RD 16 von Wacker Neuson mit einer Bandagenbreite von 90 oder 100 cm, ist für Verdichtungsarbeiten in Bereichen optimiert, die für größere Walzen unzugägnlich sind. Durch ihre hohen Wendigkeit und ihre kompakte Bauweise ist sie ideal für maßgenaue Arbeiten im Straßenbau, speziell für Gehwegarbeiten. Zusätzlich zeichnet sie sich durch ein ergonomisches Design und eine hohe Verdichtungsleistung aus. "Die RD 16-100 ist mit ihren 100 cm breiten Bandagen äußerst stabil und kippsicher. Durch ihre hohe Wendigkeit und ihr kompaktes Design ist sie ideal für Aufgaben geeignet, bei denen auf engem Raum manövriert werden muss wie beispielsweise auf Parkplätzen, in Einfahrten und an Seitenstreifen oder Bordsteinkanten", erklärt Oliver Kolmar, Produktmanager Boden- und Asphaltverdichtung bei Wacker Neuson. Dabei meistert die Walze Erdverdichtungsaufgaben ebenso wie die Verdichtung von Trag- und Deckschichten. Die Kraft des leistungsstarken, wassergekühlten Lombardini-Motors wird von dem doppelten Baandagenantrieb in optimale Traktion umgesetzt. Mit wahlweise einer oder zwei vibrierenden Bandagen erzielt die RD 16 sehr gute Verdichtungsleistungen. Bei der Bearbeitung von Asphalt unterstützt die druckbetriebene Berieselungsanlage mit einem zuverlässigen Wasserfluss die Produktivität der RD 16. Eine achtstufige Einstellung ermöglicht es, den Wasserfluss an die verwendete Asphaltsorte anzupassen. Das ergonomische Design und die übersichtlich gestalteten Steuerelemente der RD 16 sorgen für leichte Bedienbarkeit und angenehme Handhabung. So ist die Bedienerplattform beider Varianten vibrationsgedämpft und beugt im Zusammenspiel mit dem ergonomischen Sitz eine Ermüdung des Bedieners vor. Die Gestaltung der Maschine mit ihrer seitlich abfallenden Haube und der hohen Sitzposition sorgt für sehr gute Sichtverhältnisse in alle Richtungen. Als einzige Maschinen ihrer Klasse verfügen die beiden RD 16-Varianten über serienmäßige Arbeitslichter, wodurch sie auch bei schlechten Sichtverhältnissen oder in der Dunkelheit einsatzfähig ist.

Freitag, 15. Juli 2011

Radfräsen mit 20 Prozent mehr Motorleistung

Dynapac stellte kürzlich in Bremen die neuen Radfräsen mit 1 m Fräsbreite und das Schwestermodell PL600T mit 600 mm Fräsbreite vor. 20 Prozent mehr Motorleistung bei einer maximalen Frästiefe von 300 mm erhöhen deutlich die Fräsleistung bei Fräsarbeiten bis zu maximalen Frästiefe und harten Material. Diese Leistung, ein sehr kleiner Fräsradius und ein schnell abnehmbares Heckförderband machen die neuen Dynapac Kompaktfräsen nach Aussage des Herstellers zu einem idealen Partner für größere Fräsearbeiten und für Arbeiten auf beengten Baustellen und in Städten. Darüber hinaus zeichnen drei patentierte Lösungen und mehrere innovative Ideen die neuen Kompaktfräsen aus. Die in dieser Klasse einzigartige einseitige Fräswalzenlagerung reduziert die Wechselzeit von Standard- auf Feinfräse erheblich, weil nur noch eine Schraubverbindung an der Fräswalze gelöst werden muss. Für die neuen Kaltfräsen eingesetzte Bedienkonzept. Eines der bei den Neuentwicklungen genutzten Patente ist die Parallelogrammvorderachse, die einen Höhenversatz an den Vorderrädern vollständig ausgleicht, so dass die Radbandage immer auf voller Breite aufliegt. Dadurch wird der Verschleiß an den Radflanken deutlich reduziert und die Traktion sowie Lenkkontrolle verbessert. Der zum Patent angemeldete runde Niederhalter reduziert Materialreste von der Fräswalze am Ende einer Frässpur auf ein Minimum und lösst den Einigungsaufwand nahezu entfallen. Dies sind nur einige Beispiele, die dabei helfen, Fräsjob schneller und einfacher zu erledigen. Eine lange LIste an praxisgerechten Optionen, wie zum Beispiel Sonderfräswalzen und vieles andere mehr machen diese Kaltfräsen fit für jeden Fräsjob. Mit nunmehr fünf kompaktkaltfräsen präsentiert sich Dynapac als Komplettanbieter in diesem wichtigen Frässegment. Alle Modelle kommen in einem einheitlichen Design und bringen damit Kontinuität zu den Kunden. Die erst kürzlich vorgestellten und universell einsetzbaren PL500T/TD Modelle haben sich laut Dynapac bereits bei vielen Arbeiten auf der ganzen welt erfolgreich bewiesen. Mit den jetzt vorgestellten Neuentwicklungen baut Dynapac auf diese Erfahrungen weiter auf und hat diese Lösungen im Detail optimiert. Etwa 30 Prozent aller Kaltfräsen auf der Welt sind mobile und kompakte Radfräsen. Sie werden eingesetzt in der Straßeninstandsetzung sowie in Zusammenarbeit mit Großfräsen beim Beiseitigen von Restflächen. Sie werden aber auch eingesetzt für das Grabenfräsen, das Entfernen von Markierungen und das Freifräsen von Kanaldeckeln. Dynapac komplettiert das Angebot in diesem segment mit der neu entwickelten PL1000T und ihrem Schwestermodell PL600T, sowie der überarbeiteten PLP350TD. Mit den kürzlich erst eingeführten 500 mm Modellen PL500T und der Tiefenfräse PL500TD deckt Dynapac den Bereich von 350 mm bis 1 m Fräsbreite und von 100 mm bis 300 mm Frästiefe ab. Alle Modelle werden von Motoren angetrieben, die die aktuellen Schadstoffregulierungen Tier 3a erfüllen.

Erstellung von Außenanlagen mit niedrigem Geräuschpegel gepunktet

In Lübeck, inmitten enger Wohnbebauung, arbeitet ein leiser Bagger: Der New Holland E80BMSR in LC-Ausführung hilft bei der Anlage der Außenanlagen eines neuen Seiorenwohnheimes. 29 Wohnungen in verschiedenen Größen sind inmitten einer bestehenden Wohnbebauung entstanden. Nun werden noch Parkplätze, Grünanlagen und Zuwegungen gebaut. All dies muss, um nachbarschaftlichen Frieden zu wahren, relativ leise geschehen. Auch deshalb hat die Firma Landkulturbau Oliver Schröder aus Jevenstedt den E80BMSR im Einsatz. Als Bagger der 8,5-t-Klasse mit einem 42 kW / 56 PS starken Motor gehört er zur neuesten Generation der New-Holland-Kompaktmaschinen. Das heißt, er ist für den Einsatz auf engen Baustellen im Stadtbereich konzipiert. Dem dient zum einen seine Kurzheckbauweise. Auch beim Schwenken gerät sein Heck nicht über das Kettenlaufwerk hinaus. Trotzdem hat er genügend Kraft und Standsicherheit, um zum Beispiel beim Schachtheben - mit bis zu 4,1 t Hubkraft - eingesetzt werden zu können. Außerdem verfügt das Modell über eine Auslegerschwenkvorrichtung. Die Schwenklagerung für den Ausleger ist durch Bolzen direkt mit dem Oberwagen verbunden und über einen Hydraulikzylinder bis zu 80 Grad nach rechts und 90 Grad nach links schwenkbar. Wenn der Bagger mit seiner Kette nahe an Wänden oder Hindernissen steht, die ein Drehen des Oberwagens unmöglich machen, kann er trotzdem durch die Auslegerschwenkvorrichtung flexible arbeiten. "Das ist ein neues Kriterium und ein unschätzbarer vorteil an Flexibilität und Wirtschaftlichkeit", meint der Hersteller. Was den Bagger nach Unternehmensangaben für den Einsatz in diesem Wohngebiet prädestiniert, ist die Möglichkeit, leise zu arbeiten. Der E80BMSR verfügt über das iNDr-Kühlsystem mit integrierter Lärm- und Staubreduzierung. Kühlsystem und Motorraum sind durch nur einen Luftkanal verbunden. "Diese patentierte Bauweise sorgt im Zusammenwirken mit speziell positioniertem Dämmmaterial für eine optimale Schalldämpfung der Betriebsgeräusche", heißt es. Zudem ist das iNDr-System in der Lage, die Kühlluft effektiv zu reinigen und somit der Verschmutzung des Kühlers vorzubeugen. "Das wirklich Sensationelle ist der unglaublich niedrige Geräuschpegel von 95 dB(A)", heißt es weiter. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Wasserkühler, Hydraulikölkühler und Ladeluftkühler prallel angeordnet sind und so einen höheren Wirkungsgrad erzielen. Was für den Maschinisten in seiner alltäglichen Arbeit wichtig ist, sind die optimale Anordnung und der simple Zugang zu den Maschinenkomponenten. Motorölfilter, Kraftstofffilter, Wasserabscheidung und die Komponenten des Kühlsystems sind bequem über große Klappen und vom Boden aus erreichbar. Insgesamt wird der Zeitwufwand für Wartungsarbeiten und Service durch dieses klar Maschinendesign reduziert. Ein weiteres interessantes Merkmal des 80BMSR ist, dass er mit verschieden breiten Unterwagen lieferbar ist. HIer in Lübeck ist die LC-Variante mit einer Spurbreite von 1870 mm im Einsatz. Man kann ihn aber auch in der NLC-Variante mit 1700 mm Spurbreite bekommen. Oliver Schröder hat sich mit seinem 15-Mann-Unternehmen auf den Erd-, Tief-, Wege- und Rohrleitungsbau konzentriert. Er arbeitet überwiegend für private Auftraggeber - und das mit einer kleinen Flotte von sechs New-Holland-Baumaschinen. Die betreibt er auch deshalb gerne und effizient, weil die Zusammenarbeit mit dem regionalen Händler O&K Hamburg gut funnktionert. "Alles gut" ist laut Hersteller in diesem Zusammenhang kein lockerer Spruch, sondern beschreibt die gute Unterstützung die Schröder durch die Hamburger Mannschaft erfährt.

Mulde fasst nach Optimierung fünf bis sechs Tonnen mehr

Die Mulde des Volvo-knicklenkers A25E 4x4, die aus hochfestem Stahl 400 HB gefertigt ist, wurde für die Arbeit im Granitsteinbruch in Seebach nach hinten und oben vergrößert, um ihr Fassungsvermögen für die Steinbrucheinsätze zu optimieren. "Rahmen und Fahrgestell des Dumpers wurden mit optimaler Stabilität für härteste Anforderungen konstruiert", betont der Hersteller. Und in der Komfortkabine des Herstellers manövriert der Fahrer sicher und mit guter Rundumsicht das wendige Kraftpaket auch auf kleinem Radius. Der Betreiber des Steinbruchs, Matthias Fischer, ist längst von der Robustheit und zuverlässigen einsatzfähigkeit der Volvo-Maschinen überzeugt. seit 1985 ist das Unternehmen nun Kunde des schwedischen Herstellers, und er schwört heute auf dessen hochwertige Baumaschinen. Da er die Maschinen nach ca. drei Jahren beziehungsweise 6000 Betriebsstunden turnusmäßig erneuert, ist durch den allmählichen Austausch fast aller Geräte unterdessen ein kleiner Volvo-Maschinenpark in seinem Steinbruch entstanden. Drei Radlader L120F, L150F, und L190F wuchten hier täglich tonnenschwere Felsbrocken über das steinige Gelände. Selbst bei extremen Bedingungen in frostharter Wintersaison sind im Steinbruch Mensch und Maschine ständig im harten und äußerst gefährlichen Einsatz. Mit Mehrzweckgreifer, Tieflöffel und Sieblöffel stemmen, brechen und schufeln die Bagger EC360C, EC240C und EC55 im Steinbruch das harte Granitgestein, das von Matthias Fischer und seinen sachkundigen Mitarbeitern sortiert und weiterverarbeitet wird. Und ab sofort sorgt der neue Dumper A25E 4x4 dafür, dass der Nachschub zur Weiterverarbeitung schneller und effektiver herangeschafft wird. Der Volvo-Vertragspartner, die Firma Robert Aebi aus Achstetten, hat den Knicklenker umrüsten lassen, um das Ladevolumen zu erhöhen. Denn sobald die Mulde gefüllt ist, braucht der Muldenkipper ca. zehn Minuten, um seine Ladung bei der Brechanlage, abzuliefern und wieder zum Bagger zurückzufahren, der bereits der Felswand mit exakt kalkulierter Schlagkraft die nächste steinige Fuhre entreißt. Die rentabilität steigt also mit dem Ladevolumen des Fahrzeugs. Und das fasst jetzt durch die Optimierung der Mulde 5 bis 6 t mehr. Matthias Fischer hat es ausgerechnet: Das sind im Monat bereits 4000 t, die zusätzlich verarbeitet werden können, weil der Dumper sie quer durch den Steinbruch bis zur Brechanlage transportiert hat. Das gewonnene Rohmaterial wird gleich vor Ort sortiert, behauen und zermahlen. Direkt auf dem gelände in Seebach steht auch eine Mischanlage, die Sand Edelsplitt und Schotter in allen Körnungen zusammenmischt. Auch kunstvoll bearbeitete Granitblöcke, Flussbausteine, Pflastersteine, urige Findlinge und Mauersteine entstehen aus den Erträgen des Granitsteinbruchs.

Donnerstag, 14. Juli 2011

Neuen Service und Mietstützpunkt aufgebaut

Die Demco JCB Vertrieb & Service GmbH baut ihr Servicenetz im Ruhrgebiet weiter aus. Ab 1. Januar 2011 wird sie mit einem neuen Service- und Mieststützpunkt in Unna vertreten sein. Hiermit möchte das Unternehmen seinem Versprechen nachkommen, die Kundennähe im kürzlich erweiterten Vertriebsgebiet auszubauen und den Kundensupport an der Ruhe zu stärken. Als starken Servicepartner in der Region konnte Demco JCB dabei die Firma OTS Nutzfahrzeugservice GmbH in Unna gewinnen. OTS ist als markenunabhängiges Unternehmen spezialisiert auf Service- und werkstattleistungen, sowie den An- und Verkauf von Nutzfahrzeugen. Mit einem Betriebsgelände von 7000 Quadratmetern mit fünf Hallenschiffen, einer Prüfhalle, einer Lkw- Waschanlage sowie einer Diesel- und Adblue-Tankstelle sowie insgesamt 14 Mitarbeitern werden sämtliche Dienstleistungen rund um einen modernen Fuhrpark abgedeckt. Ulrich Meyer, geschäftsführender Gesellschafter bei Demco JCB über die Kooperation: "Die Partnerschaft ist ideal, da OTS über eine langjährige Erfahrung im Nutzfahrzeugservice verfügt und sich durch die Zusammenarbeit viele Synergieeffekte im Sinne unserer Kunden ergeben." Der Mietstützpunkt in Unna startet mit 35 kleineren und mittleren JCB-Baumaschinen von bis zu 20 Tonnen. Neuer Demco JCB Vertriebsleiter für den neuen Standort ist Rick Brökelschen. Außer dem kompletten Service für JCB-Maschinen, bietet Demco JCB ach Zusatzleistungen wie Gebrauchtmaschinenhandel, Mietservice sowie Verkauf und Service von unterschiedlichen Anbaugeräten an, von denen sich die JCB-Kunden im Ruhrgebiet ebenfalls überzeugen können.

Dienstag, 12. Juli 2011

Auf viel Komfort für Fahrer geachtet

Takeuchi hat eine neue Komapaktradkaderreihe auf den Markt gebracht, vertrieben durch die Firma Willhelm Schäfer aus Mannheim. Zu der Reihe gehört der TW 9, ein knickgelenkter Kompaktradlader der 5-t-Klasse. "Er ist nicht nur von außergewöhnlicher konstruktiver Qualität, sondern darüber hinaus serienmäßig mit Ausrüstungen versehen, die ihn in die qualitative Sonderklasse heben", heißt es. Konstruktiv ermöglicht die Knicklenkung eine hohe Beweglichkeit auf engem Raum. Die hintere Achse ist eine Pendelachse (±10). Sie fängt Stöße ab, was den Fahrer entlastet, und lässt zum Beispiel bei Planierarbeiten das gesamte Maschinengewicht auf dem werkzeug. Das senkt die Materialbeanspruchung der Maschine und hebt den Fahrkomfort. In Verbindung mit dem langen Radstand des Modells vermeidet man zudem ein starkes Aufschaukeln beim Arbeiten mit hohen Lasten. Die verwendete Z-Kinematik stellt hohe Ausbrechkräfte zur Verfügung. Zudem wird mit dem proportionalen Hydraulikventil der dritte Zusatzsteuerkreis für die Arbeitshydraulik angesteuert. Der Fahrer muss dauerhaft voll konzentriert arbeiten können. Deshalb bietet der Kompaktlader Takeuchi TW 9 viel Komfort für den Fahrer. Die Vollsicht-Rops-Stahlkabine ist mit Frischluftfilter, zwei elastisch gelagerten Türen, Panoramasicherheitsverglasung und einer Kabinenheizung mit Frontscheibenentfrostung ausgerüstet. Auch der luftgefederte Komfortfahrersitz gehört zur Serienausstattung. "All dies dient letztlich dazu, dass der Fahrer immer voll konzentriert und damit effektiv mit dem Kompaktlader arbeiten kann", wird betont. Dank einer Reihe weiterer Ausrüstungsmerkmale sei dies auf allen denkbaren Baustellen mit vielen unterschiedlichen Anforderungen möglich. So wird ein neu entwickelter hydraulischer Schnellwechsler verwendet, der mit dem Markt kompatibel ist. Zudem ist er so konstruiert, dass der Fahrer eine gute Sicht auf die Anbaugeräte und die Verriegelungsbolzen hat. Dies gilt auch beim Arbeiten mit einer Palettengabel. U, hydraulisch betriebene Anbaugeräte schnell und einfach mit den Hydraulikleitungen des Radladers verbinden zu können, wird das Taklock-schnellkupplungssystem angeboten. "Damit eine ausgezeichnete Traktion möglich ist und die Standsicherheit erhöht wird, sind serienmäßig breite Dunlop-Originalreifen 405 / 70R 18 SpT 9 montiert", berichtet Takeuchi. Aber auch auf vermeintliche Kleinigkeiten, die jedoch letztlich eine große Wirkung haben, wurde bei der Konstruktion geachtet. So ist der Tankeinfüllstutzen gut erreichbar. Außerdem ist der TW 9 serienmäßig mit einer elektrischen Betankungspumpe ausgerüstet. Die Lichtmaschine mit 95 A versorgt, neben der StVZO-Lichtausstattung, vier weitere Arbeitsscheinwerfer. Also ist der Kompaktlader auch in Jahresübergangszeiten oder im Mehrschichtbetrieb gut einzusetzen. Die leicht zu erreichenden Wartungspunkte - Ölmessstab, Luftfilter, Kühlereinheit und Schmierstellen - machen die tägliche Wartung einfach und deshalb auch kurz. Das wir auch durch eine weit öffnende Motorhaube und eine wirklich simpel zu reinigende Kühlereinheit unterstützt. "In Summe ist dieser neue Kompaktlader TW 9 eine Maschine auf technisch hohem Stand", heißt es weiter. "Seine Qualität wird durch das reiche Serienausstattungspaket noch einmal in eine höhere Dimension bewegt." Zusammengefasst handele es sich um eine Maschine, die bestens für den dauerhaften Einsatz bei anspruchsvollen Aufgaben ausgelegt ist.


Nachwuchsmountainbiker bauten eigene Strecke

44 Nachwuchsmountainbiker lernten im bayerischen Amerang unter der Anleitung von Deutschlands bestem Mountainbike-Fourcrossfahrer und erfahrenem Trackdesigner Guido Tschugg, wie man sich seine eigene Strecke mit Sprüngen, Steilkurven und anderen Hindernissen gestaltet ("shaped"). Unerlässliche Hilfe erhielten die jungen Leute von zwei Wacker-Neuson-Kompaktbaumaschinen. "Trails zu shapen und sie danach direkt fahren zu können, also zu sehen, dass sie funktionieren und sich die Arbeit gelohnt hat, das wollte ich den Kids bei dem Camp vermitteln", erklärt Guido Tschugg die Idee für das außergewöhnliche Camp. Ein passendes Ambiente für dieses Vorhaben bot der Bauerhof des Mountainbikeprofis in Amerang, auf den die Nachwuchsfahrer eingeladen wurden. Um aus einer Hügellandschaft einen prächtigen Radpark entstehen zu lassen leistete Wacker Neusoon mit einem Kompaktbagger 2503 sowie einem WL 30 besondere Unterstützung. Die eifache und sichere Handhabung der Kompaktbaumaschinen war gerade am Beginn der Arbeiten für die Nachwuchsradfahrer, die kaum Erfahrung im Umgang mit Baumaschinen hatten, unbedingt erforderlich. Sie lernten unter der Aufsicht von "Baggerfahrer" Guido Tschugg schnell die Geräte, zu bedienen. Aufgrund der präzisen Steuerung, dem guten Zusammenspiel von Motorleistung und Hydraulik sowie der hohen Standsicherheit der Kompaktbaumaschinen konnten die jungen Leute ihre Vorstellungen von der Strecke gut in die Realität umsetzen. Tatkräftige Unterstützung beim Baggern leisteten ebenso die Dirt-Profis Benny Korthaus, Andi Wittmann und Rob J. Anschließend zeigten sie den 44 Nachwuchsradfahrern, wie sie ihren Fahrstil verbessern können - und das natürlich auf ihrer eigenen Strecke.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Kundendienst und Zuverlässigkeit spielten entscheidende Rolle bei Kauf

Zuverlässigkeit, niedrige Betriebskosten und der schnelle und effektive Kundendienst des New-Holland-Händlers Ernest Doe gaben den Ausschlag füe den Einsatz von Radladern des Herstellers in der Recyclinganlage von B.P. Mitchell im englischen Hatfield. Die Firma hat sich in der Region Hertfordshire nördlich von London auf der Grundlage seiner Unternehmensleitlinien "erstklassiger Service und absolute Zuverlässigkeit" im Bereich Zuschlagstoffe und Recycling einen guten Ruf erworben. Es war also nahe liegend, dass diese Aspekte auch bei der Neuanschaffung von Baumaschinen eine ausschlaggebende Rolle gespielt haben. In dieser Hinsicht wusste sich Richard Tassel von B.P Mitchell beim Händler Ernest Doe gut aufgehoben. Der Ankauf von zwei New-Holland-Radladern W190B und W270B ist laut Hersteller ein typisches Beispiel für einen kundengerechten Service, der sich vollständig am Bedarf des Käufers orientiert. Rob Freestone, beim Händler Verkaufsleiter für Baumaschinen, unterstreicht die besondere Bedeutung eines reaktionsschnellen und kosteneffizienten Kundendienstes für seine Kunden, die oft Maschinen rund um die Uhr und auch am Wochenende im Einsatz haben. Er meint dazu: "Die beiden Radlader sind ausgesprochen zuverlässig, und die langen Serviceintervalle von 500 Betriebsstunden bedeuten für unseren Kunden eine längere Einsatzbereitschaft bei ins gesamt niedrigeren Wartungskosten." Beim W190B und der W270B sind alle wichtigen Komponenten vom Boden aus erreichbar und erlauben so eine schnelle und einfache Wartung. Alle Hauptfunktionen der Maschine wie Motor- und Getriebediagnostik, Fehlermeldungen und Warnhinweise können vom Fahrer bequem auf einer Sigitalanzeige im Armaturenbrett überwacht werden. "Um eine maximale Einsatzbereitschaft und Wirtschaftlichkeit bei optimaler Kosteneffizienz zu erreichen, haben wir für die beiden Maschinen ein 700-Stunden-Servicepaket angeboten", erläutert Freestone. "Außerdem sind wir ständig sofort zu erreichen. Mit der Unterstützung durch den New-Holland-Kundendienst können wir einen 24-Stunden-Service an sieben Tagen in der Woche anbieten." Richard Tassel bestätigt dies: "Ernest Doe liegt direkt im Zentrum unseres Geschäftsgebiets. Und wir wissen, dass - falls nötig - sofort jemand aus dem Team vor Ort bei den Maschinen ist, um jedes Problem so schnell wie möglich aus dem Weg zu schaffen." Die beiden Radlader, die in der Recyclinganlage bei B.P. Mitchell im Einsatz sind, haben bereits etliche Einsatzstunden vorzuweisen. Tassel ist vor allem von der Arbeitsleistung und der Ausstattunf der Maschinen beeindruckt. "Mir persönlich gefällt vor allem die Joystick-Lenkung bei den Radladern, die ich sonst noch bei keiner anderen Maschine gesehen habe. Das Arbeitstempo und die leichtgängige Steuerung sind außergewöhnlich." Er lobt außerdem das Powershift-Getriebe mit seinen Wahlmöglichkeiten zwischen manuellem oder automatischen Gangwechsel, bei dem der Bordcomputer automatisch die richtige Fahrstufe für den jeweiligen Einsatz auswählt.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Motordrehzahl bei inaktiver Maschine abgesenkt

Angetrieben wird der JCB 8085 ZTS von einem Tier-3-konformen, turboaufgeladenen 2,2-l-Motor mit 43 kW (57,6 PS), was eine leichte Steigerung von zwei Prozent gegenüber dem JCB 8080 ZTS darstellt. Gleichzeitig steigt das Drehmoment um 13 Prozent auf 220 Nm, wird allerdings schon 200 U/ min früher erreicht, nämlich bei 1600 U/ min. Indem der Motor mehr Leistung und Drehmoment bei niedrigeren Drehzahlen liefert, kam er in Tests mit bedeutend weniger Kraftstoff pro Stunde aus. Damit liegen sowohl der CO2-Ausstoß als auch die Betriebskosten weit unter denen des Vorgängermodells. Die automatische und die per Knopfdruck aktivierbare Leerlaufschaltung reduziert ebenfalls den Kraftstoffverbrauch, indem sie die Motordrehzahl bei inaktiver Maschine absenken. Darüber hinaus profitiert die Maschine vom Advanced Management System (AMS) und einer dreistufigen Leistungsvorwahl mit leichtem, normalen und schweren Arbeitsmodus je nach Bodenbeschaffenheit. Der 8085 ZTS verfügt über einen ähnlichen Arbeitsbereich wie der 8080 ZTS - mit einer maximalen Grabtiefe von 4,214 m und einer maximalen Überladehöhe von 4,703 m. Für einen verbesserten Schutz gegen Beschädigungen werden die Schläuche nun durch das Schwenkgelenk am Auslegerfuß geführt. Sämtliche Hydraulikkreise an der Arbeitsausrüstung sind zudem serienmäßig mit Schnellkupplungen und Staubkappen ausgerüstet. In Abstimmung mit der Verordnung EN474 ist die Maschine wahlweise mit Schlauchbruchsicherungsventilen an Ausleger und Planierschild oder mit einem vollständigen Schlauchbruchkit an der Ausleger-, Stiel- und Planierschild-Verrohrung erhältlich. Damit ist sichergestellt, dass die Kunden eine Maschine erhalten, die für ihre vorgesehenen Hubeinsätze und Anbaugeräte bereits ab Werk vorbereitet ist. Die Kabine bietet verbesserte Bedienkonsolen mit neuen Handgelenkablagen, die für einen erhöhten Bedienerkomfort sorgen. Neben kurzhubigen Joysticks ist die Maschine mit einem zweistufigen Fahrschalter am Planierschildhebel ausgerüstet. Darüber hinaus wurden die Fahrpedale und Hebel auf einen verbesserten Komfort hin optimiert, während die Steuerfunktionen für den Auslegerversatz und den Zusatzkreis in einer quer liegenden Pedalwippe rechts von den Fahrpedalen zusammengefasst wurden, heißt es von Unternehmensseite. Zum AMS-System gehört ein großer LCD-Bildschirm mit drei Menüebenen für die Einstellungen, Diagnosen und zur Kalibrierung. Eine Klimaanlage ist optional erhältlich, ebenso wie drei verschiedene Sitzausführungen. Der überarbeitete Hydraulikventilblock - jetzt je nach Bedarf mit neun oder zehn Funktionen erhältlich - wurde hinter die seitliche Abdeckung der Maschine neben den Motor verlegt. Diese Maßnahme verkürzt die Schlauchwege vom Ventilblock zur Arbeitsausrüstung, so dass weniger Schläuche unter dem Kabinenboden entlanglaufen. Eine Wartungsabdeckung in der Kabine sorgt dafür, dass die Techniker, bei Bedarf, die Schläuche auf beiden Seiten des Ventilblocks erreichen. Die Antriebsriemen für den Lüfter und die Klimaanlage wurden ebenfalls neu angeordnet, um besser erreichbar zu sein. Außerdem sind sämtliche Kontroll- und Prüfpunkte bequem vom Boden aus zu erreichen. Der Auspuff wurde vom Motor entkoppelt, so dass Vibration und Geräuschentwicklung sowohl in der Kabine als auch außen deutlich minimiert wurden. Durch die Verlegung des Hydraulikblocks in den Motorraum wurde mehr Platz hinter der Heckabdeckung für die abgesetzten Servicepunkte und die Kühleinheit gewonnen. Die Hauptinspektionintervalle liegen nach wie vor bei 500 und 1000 Stunden. Der 8085 ZTS wird als einer der ersten Kompaktbagger mit einer optionalen elektronischen Proportionalsteuerung der Zusatzfunktionen angeboten. Diese mit dem Daumen bedienbaren Steuerfunktionen bieten eine deutlich höhere Präzision für zahlreichen erhältlichen Anbaugeräte, wie beispielsweise ein Tiltrotator, erhöhen zudem die Vielseitigkeit der Maschine. Die Käufer haben die Wahl zwischen einem Neun-Kreis-Ventilblock für einfach- oder doppeltwirkenden Hydraulikstrom und einem Zehn-Kreis-Block für Anbaugeräte, die einen zusätzlichen Low-Flow-Kreis benötigen. Maschinen mit doppelt wirkender Verrohrung sind mit einem Kugelventilhahn zum Umschalten zwischen einzeln und doppelt wirkend ausgerüstet. Er verhindert die ungewollte Betätigung eines einzeln wirkenden Anbaugerätes in die falsche Richtung. Der Bagger verfügt außerdem über optional erhältliche Löffel-auf-Greifer-Umschaltventile. Damit können hängende Greifer und ähnliche Anbaugeräte mit der Löffelfunktion betätigt werden. Gemäß seinem Status als Flaggschiff der Produktreihe war der 8085 ZTS eine der ersten Maschinen im neuen JCB-Design. Die gewölbte Form der Abdeckungen bietet eine hervorragende Sicht rund um die Maschine, wie bei allen Mini- und Midibaggern des Herstellers. Die im letzten Jahr eingeführte neue Beschriftung sorgt auch beim 8085 ZTS nicht nur für einen höheren Wiedererkennungseffekt der Marke JCB, sondern bietet den Kunden auch mehr Platz für ihre eigenen Gestaltungselemente.

Morooka Dumper 3D


Today I have experimentally made a 3D-picture of our auction yard. You only need a red-blue glases and you can see the Morooka Dumpers in 3D. This effect is really amazing. Please click the image to enlarge it!

Atlas excavator 215LC-SR

New Atlas Excavator 215LC-SR. More pictures of excavators available at our Facebook:
https://www.facebook.com/pages/asa24com/178840485504584
Dont forget to click the "like"-button!

Dienstag, 5. Juli 2011

Behelfslösung in Halle weicht Stahltrogbauwerk

Im Auftrag der Deutschen Bahn wird im Raum Halle/Saale die Eisenbahnüberführung über die Kaiserslauterer Straße erneuert. Die Firma Zürcher Bau führt das Projekt aus, ein seit 50 Jahren im Gleis-, Ingenieur- und Tiefbau tätiges Unternehmen. Das 1963 als Behelfslösung erstellte Bauwerk soll einer als Stahltrogbauwerk ausgeführten Überführung weichen. Im Vorfeld der Baumaßnahme galt es unter anderem, diverse Leitungen zu verlegen, die Verschubgrube zu erstellen, den Gleisrückbau vorzunehmen und den Stahlüberbau zu erstellen. Begleitende Abbruch-, Erd- und Verdichtungsarbeiten erledigte die Firma Baggerbetrieb Burkhardt aus Thonhausen. Mit dabei: zahlreiche Rüttelplatten von Ammann, teils mit der flächendeckenden Verdichtungskontrolle ACE ausgestattet. Burkhardt ist seit 1994 mit mittlerweile 40 Mitarbeitern im tief- und Kanalbau tätig. Betreut wird die Firma durch den Ammann-Vertragshändler Nagel. Rund 600 m³ Betonwiderlager mussten in Halle beseitigt und der Stahlüberbau in transportfähige Stücke zerlegt werden. Parallel dazu wurde die Baugrube für das neue Bauwerk erstellt - etwa 4500 m³ Material waren dafür auszuheben. Nach dem Bau der Widerlager und dem Einschub der Brücke standen die Verfüllung der Baugrube sowie umfangreiche Hinterfüllungsarbeiten für die beiden Widerlager an. Sämtliche Aufgaben waren innerhalb eines engen Zeitfensters zu realisieren. Neben sechs Hydraulikbaggern und sechs großen Lkw waren bis zu acht hydraulische Rüttelplatten sowie ein Anbauverdichter des Herstellers im Einsatz. Holger Walk, Bauleiter beim Baggerbetrieb aus Thonhausen, "lobte vor allem die Zuverlässigkeit der Geräte sowie die erstklassige Verdichtungsleistung durch die spezielle Ammann-Dreiwellen-Technik", wird berichtet. "Ein Erregerkonzept, das sich sowohl bei der Flächen- als auch bei der Grabenverdichtung außerordentlich gut bewährt." Unabhängig von der hohen Verdichtungsleistung und dem guten Bewegungsverhalten spielt auch das bessere Steigvermögen eine wichtige Rolle. Seit geraumer Zeit bietet der Hersteller die beiden Rüttelplatten AVH 6030-ACE und AVH 100-20-ACE mit dem Ammann Compaction Expert (ACE), einer flächendeckenden Verdichtungskontrolle, an. In dieser Ausstattung lassen sich am baustellengerecht gestalten Monitor drei Betriebsarten auswählen: Im Manuellbetrieb zeigt die Anzeige den aktuell erreichten Verdichtungsgrad, während die Rüttelplatten im Automatikbetrieb ihr Verdichtungsverhalten eigenständig überwacht und ändert. In beiden Fällen werden überflüssige Übergänge oder eine schädliche Überverdichtung vermieden. In der dritten entscheidenden Betriebsart, im Messbetrieb, wird eine Punktrüttlung notwendig. Per Knopfdruck erhält der Bediener dabei den numerischen Wert der Bodensteifigkeit und damit verbindliche Aussagen zur Tragfähigkeit und damit verbindliche Aussagen zur Tragfähigkeit des Bodens. Eine zeitsparende Selbstprüfung, die mögliche Schwachstellen aufzeigt und teure Nacharbeit vermeiden hilft. "Nach Korrelation der absoluten Verdichtungswerte ließen sich hier auf der Baustelle die optimal mögliche Einbauhöhe ermitteln und die Verdichtungsarbeiten schnell und wirtschaftlich durchführen", bestätigt auch der zuständige Gebietsverkaufsleiter des Herstellers, Jürgen Oppermann.

Montag, 4. Juli 2011

Backenbrecherlöffel helfen beim U-Bahnbau

MB Backenbrecherlöffel werden beim Bau der neuen Untergrundbahn von Tokio, Japan, eingesetzt. Das Unternehmen aus Vicenza/ Italien sieht seine Produkte als Schlüsselgeräte bei dem zurzeit weltweit fortschrittlichsten Infrastrukturprojekt. Die Professionalität von MB und die Qualität seiner Produkte haben nach Aussage des Unternehmens zum Einzug auf den japanischen Markt beigetragen. Die Backenbrecherlöffel von MB waren nach Mitteilung des Herstellers die einzigen Produkte dieses Typs, die sich für die Bauarbeiten an der neuen japanischen Untergrundbahn eigneten, da sie auf engstem Raum in der Stadt einsetzt werden können und dazu betragen, dass weniger Energie verschwendet und somit die Umwelt geschützt wird. Die klassischen Abbruchmaschinen waren nicht einsetzbar, da das Material nicht an andere Orte transportiert werden konnte und der Bauschutt zu erheblichen Problemen hinsichtlich Lärm, Staub, Sicherheit und Manövrierfähigkeit während der Arbeiten geführt hätte. Die Modelle BF60.1 und BF70.2 haben hingegen eine perfekte Kombination von Vielseitigkeit und Einfachkeit beim Einsatz bewiesen, wodurch ein Transport des Material vermieden wurde und das Material zur Aufschüttung des Untergrunds direkt vor Ort weiter verwendet werden konnte. Das spart Zeit und Geld. Tokio ist eine der Städte der Welt, in denen der Transport besonders kostenaufwendig ist und die Lastwagen zahlreiche Fahrten auf sich nehmen müssen, bevor die Arbeit abgeschlossen ist. Dieses Problem löst MB auf effiziente Weise, da das Material nicht transportiert werden muss, sondern direkt vor Ort zerkleinert wird. Japans Metropole besitztbereits 15 U-Bahn-Linien in Verbindung mit weiteren 75 Linien, die vom Zentrum in die äußeren Vororte führen. Der Bau der zusätzlichen U-Bahn-linie in Tokio wird der Stadt ein neues Gesicht verleihen und zu einer spürbaren Abnahme der Privatfahrzeuge führen. MB erlangt nach eigener Darstellung international eine immer größere Bedeutung, da die Produkte auf der ganzen Welt verlangt werden. Der Einsatz in Tokio zeigt nach Meinung von MB, dass seine fortgeschrittene Technologie auch über die Grenzen Italiens hinaus anerkannt wird.

Werk für große Bagger und Radlader eröffnet

Doosan Infracore hat offiziell ein neues Werk in Gunsan in der Provinz Jeanbuk (Südkorea) eröffnet, in dem die größten Bagger- und Radladermodelle des Unternehmens produziert werden sollen. Das Werk, mit dem Doosan seine weltweite Produktionskapazität um nahezu zehn Prozent steigert, wird für die Fertigung zehn Prozent steigert, wird für die Fertigung der sechs größten Baggermodelle sowie der vier größten Radladermodelle zuständig sein. Errichtet auf einem 610 000 Quadratmeter großen Areal im Industriekomplex von Gunsan, ist das Werk das Ergebnis einer Investition von 114,6 Milliarden Won, die zur Strategie von Doosan gehört, zu einem der führenden Baumaschinenhersteller der Welt aufzusteigen. Wenn die Produktion in Gunsan vollständig angelaufen ist, wird Doosan Infracore eine weltweite Produktionskapazität von rund 45 000 Baumaschinen pro Jahr haben. Dabei wird das Gunsan-Werk zu den 13 000 im Incheon-Werk produzierten Maschinen, den 25 500 im chinesischen Yantai-Werk produzierten Einheiten sowie den 2500 in Belgien gefertigten Maschinen weitere 4000 Einheiten besteuern. Diese Expansion verschafft Doosan Infracore nach eigener Aussage eine starke Ausgangsposition, um das angestrebte Ziel zu erreichen, bis 2014 einer der drei größten Baumaschinenhersteller weltweit zu werden. Das Werk in Gunsan soll den globalen Standard für eine Produktionsanlage setzen und beruht auf dem "Prinzip der drei Verneinungen" - keine Deffekte, keine Lagerhaltung und keine Gabelstapler. Defekte werden durch die Kombination aus automatischer Schweißanlage und doppelter Qualitätsprüfung vermieden, während die gemeinsame Nutzeung von Echtzeit-Produktionssystemen mit Teillieferanten die Lagervorhaltung von Teilen überflüssig macht. Danke eines automatischen Transportsystems, das eine sichere und angenehme Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter schafft, werden zudem auch keine Gabelstapler in der Anlage benötigt. Das Gunsan-Werk liegt in der Nähe des neuen Hafens und der Seohaean-Schnellstraße, was den Export der Fertigprodukte von der Anlage zum jeweiligen Bestimmungsort vereinfacht und die Logistikkosten erheblich senkt. An der Eröffnungsfeier nahmen neben Wan Ju Kim, Gouverneur von Jeanbuk, und Yongmaan Park, Vorstandsvorsitzender von Doosan Baumaschinen Bagger , rund 100 Händler und Kundenvertreter aus dem In- und Ausland teil. In seiner Eröffnungsrede sagte Park: "Das Gunsan-Werk wird sich zusammen mit dem Yantai-Werk in China zum Herzen des Doosan Baumaschinengeschäfts entwickeln. Es wird, einschließlich der Genossenschaftsgesellschaften bis 2014 neue Arbeitsplätze für circa 1600 Menschen schaffen und auch zur lokalen Wirtschaftsentwicklung beitragen."

162 000 Tonnen Schutt sollen nach Erdbeben entsorgt werden

Zwei Bagger und einen Radlader des Herstellers hat die internationale Hilfsorganisation Oxfam gekauft und der gemeinnützigen Disaster Waste Recovery (DWR) zur Verfügung gestellt, die in einem der ärmsten Bezirke der Hauptstadt Port Au Prince Trümmer der zerstörten Häuser beseitigt und den dabei anfallenden Schutt wiederaufbereitet. Die Bagger vom Typ JS 220 XD und JS 145 W arbeiten zusammen mit einem Radlader 426 ZX, um zerstörte Gebäude abzubrechen und eine Brech- und Siebanlage zu beschicken. Der daraus entstehende Schutt wird anschließend aufbereitet und zum Wiederaufbau von Gebäuden, Straßen und Wegen genutzt. Der Auftrag, den der britische Bau- und Landmaschinenhersteller JCB gegen mehrere große, globale Wettbewerber gewinnen konnte, umfasst darüber hinaus einen Hydraulikhammer vom Typ HM 1560 Q Hammermaster und eine Universalschere MP200U als Anbaugeräte für den JS220XD sowie einen HM 860 Q Hammermaster für den JS145W. Daneben stellte der Hersteller zusätzliche Trainer für eine siebentägige Bedeinerschulung vor Ort in Haiti ab. Hubert Ballaman, Oxfam-Logistikkoordinator in Haiti, erklärt: "Einsatzort der JCB-Maschinen ist reines Stadtgebiet, häufig zwischen eng stehenden Häusern." Die Entscheidung, welche Häuser tatsächlich zerstört sind, liege nicht selten bei den Anwohnern vor Ort, die ihr Grundstück von den Trümmern räumen lassen. "Bei diesem Teil des Projekts erwarten wir 162 000 t zu entsorgenden Schutt, wobei 4500 neue Gebäude für insgesamt 16 200 Menschen entstehen sollen", so der Koordinator weiter. Das Team arbeite unter extrem schwierigen Bedingungen: "Es geht hektisch, heiß und staubig zu - und die Kontrolle neugieriger Passanten kann sich für Maschinenbediener und Anwohner gleichermaßen als problematisch erweisen." Weiter meinte er: "Alle Bediener äußern sich sehr zufrieden über die Maschinen, insbesondere loben sie deren leichte und präzise Bedienung sowie die klimatisierte Kabine mit dem komfortablen Sitz." Die Abbruch- und Aufräumarbeiten sind die Folge des Erdbebens am 12. Januar 2010, das 7,0 auf der Richterskala maß und rund 230 000 Menschenleben forderte. Mehr als ein Jahr später leben immer noch etwa 800 000 Menschen in Zeltlagern. Direkt nach dem verheerenden Erdbeben hatte JCB-Chariman Sir Anthony Bamford zwei Baggerlader vom Typ JCB 3CX im Gesamtwert von mehr als 110 000 Euro gespendet, um die Hilfsarbeiten zu unterstützen. Derzeit werden die Maschinen von der gemeinnützigen Organisation Food for the Poor eingesetzt, für die sie Schutt wegräumen, Klärgruben ausheben, Fundamente graben, Mauern reparieren sowie Schulen und Sanitäreinrichtungen aufbauen. Verantwortliche des UN-Entwicklungsprogramms gehen von 200 000 eingestürzten Gebäuden allein in Port au Prince aus, die 10 Millionen m³ Schutt zurückließen - von denen bislang gerade einmal 20 Prozent beseitigt wurden. Das DWR-Projekt wird vom britischen Oxfam finanziert - unterstützt vom ebenfalls in Großbritannien ansässigen Disasters Emergency Committee - und konzentriert sich auf die Wohnviertel von Port Au Prince, wo zerstörte Gebäude abgerissen und die Schuttberge weggeräumt werden, damit die Menschen wieder ein Dach über dem Kopf erhalten. Bei der DWR handelt es sich um eine in Großbritannien eingetragene gemeinnützige Organisation, die sich auf die Planung und Umsetzung von Projekten spezialisiert hat. Sie kümmert sich nach Naturkatastrophen oder kriegerischen Konflikten um die Abwicklung der Abfall- und Schuttmassen.

Neue Kompaktladergeneration erstmal in US-Werk entwickelt

JCB, einer der weltweit größten Hersteller von Baumaschinen, hat eine neue Baureihe produktiver und zuverlässiger Kompaktlader auf den Markt gebracht. Diese "neue Maschinengeneration " ist die erste, die nicht nur im nordamerikanischen Hauptwerk des Unternehmens von Savannah im US-Bundesstaat Gerogia produziert wird, sondern dort auch entwickelt und konstruiert wurde. Der stellvertretende Konzeernvorsitzende John Patterson erläutert diese Strategie: "Nordamerika macht 60 Prozent des weltweiten Marktes für rad- oder raupenbetriebene Kompaktlader aus. Die Entwicklung und Produktion der neuen Maschinengeneration in Savannah ist also eine logische Entscheidung und versetzt uns in die Lage, nicht nur die besonderen Anforderungen des nordamerikansichen Marktes zu erfüllen, sondern darüber hinaus ein allgemein attraktives Maschinenprogramm zu entwickeln." Zunächst stellt JCB eine Modellreihe mit sieben neuen Kompaktladern vor - davon vier rad- und drei raupenbetriebene -, die langfristig auf 18 Modell erweiter werden soll. Alle sieben kürzlich vorgestellten Maschinen verfügen über Vertikalhubgerüste, die für eine erhöhte Kapazität und mehr Reichweite bei maximaler Hubhöhe sorgen. Die absofort verfügbaren Modelle - die Kompaktlader mit Radantrieb 260, 280, 300 und 330 sowie die Raupenausführungen 260T, 300T und 320T - sind robuste Maschinen mit Nutzlasten von 1,2 t und mehr. Mit der Einführung dieser neuen Maschinengeneration verfügt das Unternehmen nun über ein Komplettprogramm von Rad- und Raupenkompaktladern sowohl mit Radial- als auch mit Vertikalhub von 500 bis 1500 kg. Die neuen Maschinen profitieren von einer Reihe neuer Leistungsmerkmale:

- umklappbare Kabine für verbesserten Servicezugang
- multifunktionale Joysticks mit Anbaugerätesteuerung
- hydraulischer Schnellwechsler
- schallgedämmte Überdruckkabine mit gesenktem Geräuschpegel
- beheizbarer, gefederter Sitz mit verstellbaren Armlehnen
- stirnseitige O-Ring-Abdichtungen (ORFS) an sämtlichen Hydraulikanschlüssen
- neues Produktprogramm mit mehr als 30 Anbaugeräten des Herstellers.

"Durch die Verbindung der legendären JCB-Innovationskraft mit einer Vielzahl zusätzlicher Verbesserungen entstand eine neue Generation von Maschinen, die dem Nutzer noch mehr Vorteile bietet als die bisherige Rad- und Raupenkompaktlader-Produktreihe des Unternehmens", heißt es. Dazu zählt die "beste Rundumsicht in dieser Klasse", wie der Hersteller schreibt. Die neuen Vertikalhubmaschinen verfügen über das als einzigartig geltende "Powerboom" - Monoarm-Konzept, das anstelle der herkömmlichen zwei Hubschwingen mit nur einem Hubarm auskommt. Die JCB-Modelle benötigen damit kein Torsionsrohr am Heck der Maschine. Der Bediener profitiert so von einer ungehinderten Sich nach hinten sowie von einer Rundumsicht von fast 360 Grad für eine hohe Sicherheit bei Arbeiten auf der Baustelle. Um die Sicht zu verbessern, hat das Unternehmen außerdem die Kabinenschutzgitter durch laminierte Sicherheitsscheiben ersetzt. Außerdem verweist der Anbieter auf die "bestge Wartungsfreundlichkeit dieser Klasse". Dank der ORFS-Hydraulikanschlüsse und dem einfachen Design mit 38 Prozent weniger Bauteilen sind die Maschinen einfacher instand zu halten. Die neue umklappbare Kabine biete den Wartungstechnikern einen besseren Zugang zu den Antriebs- und Hydraulikkomponenten der Maschine. Darüber hinaus verfügen die Modell über eine interne Wartungsklappe für den einfachen Zugang zum Motor und zu den täglichen Kontrollpunkten. Hinzu kommt eine nach oben zu öffnende Abdeckung als Zugang zum Kühler, der sich überdies wegklappen lässt und den Weg zum Motor freigibt. Das Unternehmen verweist überdies auf den hohen Bedienerkomfort. Die neue Maschinengeneration verfügt über eine größere Kabine als die Vorgängermodelle. Darüber hinaus hat der Hersteller Multifunktionsjoysticks und einen optional erhältlichen luftgeferten, beheizbaren Sitz mit verstellbaren Armlehnen eingeführt, "um neue Maßstäbe im Bedienkomfort aufzustellen", wie betont wird. Die umgestalteten Bedientafeln wurden von der unteren Konsole an die Armaturenbretter im oberen Kabinenteil verlegt, so dass der Bediener sie immer im Blick hat. Zu den weiteren Annehmlichkeiten gehören Becherhalter, ein MP3-Spieler-Fach mit Ladeanschluss und Aux-Stecker, ein optionales Stereopaket und das optionale "Smooth Ride"-Schwingungsdämpfungspaket. Darüber hinaus werden die Bediener die Schall isolierte Kabine zu schätzen wissen, deren niedriger Schallpegel von nur 76 db(A) eine Verbesserung in diesem Bereich darstellt. Auch Vielseitigkeit und Leistung kommen nicht zu kurz. Das Umrüsten von 30 verschiedenen Anbaugeräten der Maschine erfolgt im Handumdrehen: entweder mit dem serienmäßigen mechanischen oder dem optional erhältlichen hydraulischen Schnellwechsler. Parallelhub und zwei Geschwindigkeitsstufen erleichtern das Manövrieren auf der Baustelle und schaffen in kürzerer Zeit mehr Arbeit. Mit der optional erhältlichen Endlagendämpfung (SRS) wird zudem der Materialtransport über unwegsames Gelände einfacher. Das Thema Sicherheit spielt eine wichtige Rolle. Wie die vorherigen Modelle verfügen auch die neuen Rad- und Raupenkompaktlader über eine Tür auf der linken Seite, durch die der Bediener in die Kabine gelangt, ohne Anbaugerät und Hubarm zu nahe zu kommen - "für den sichersten Ein und Austieg in dieser Maschinenklasse", wie hervorgehoben wird. Der Nutzwert ist hoch. "Dank höchster Produktivität und Wartungsfreundlichekeit ist einer unserer Rad- und Raupenkompaktlader unterm Strich deutlich kostengüsntiger als andere Modelle", heißt es. Der Kraftstoffverbrauch wurde um 15 Prozent gesenkt, was eine deutlichen Einsparung im Vergleich zu Wettbewerbsmaschinen gleichkomme. "JCB hat Innovationen noch nie gescheut", so Patterson weiter. "1993 haben wir den allerersten Einarm- und "Monoausleger"-Kompaktlader der Branche vorgestellt. Diese Maschine bot mehr Sicherheit und Produktivität, da sie auf dem Teleskopladerkonzept eines einzelnen Auslegerarms basierte. Was andere für verrückt hielten, war für uns gesunder Menschenverstand. Also nahmen wir das clevere Design von Teleskopladern und übertrugen es auf Kompaktlader atmet denselben Innovationsgeist und hebt sowohl die Produktivität als auch die Sicherheit der Maschinen auf eine neue Ebene."

Freitag, 1. Juli 2011

Produktvielfalt punktet beim GaLaBau-Einsätzen

Wegebau, Teichbau und das anlegen von Grünanlagen sind klassische Bereiche aus dem Garten- und Landschaftsbau. Auch für den Unternehmer Harmut Hirschböck-Stein aus Oranienburg nahe Berlin gehört dies zu den täglichen Arbeiten. Sein Landschaftsbaubetrieb verwendet dabei ausschließlich Maschinen und Geräte von Wacker Neuson. "Bei Wacker Neuson bekomme ich alle Maschinen, die ich für meine Baustellen benötige. Vom Stampfer über die Platte bis hin zum Radlader und Bagger liefert mir Wacker Neuson alles. Bei meiner aktuellen Baustelle hier in Oranienburg beispielsweise brauche ich zwei Platten und einen Bagger", berichtete Hirschböck-Stein. Der Auftrag in Oranienburg bestand in der Neuanlage der Wege und des Vorgartens. Zur Pflasterverdichtung verwendete der Garten- und Landschaftsbauer die Wacker-Neuson-Verdichtungsplatten DPU 3050 und DPU 2060. Durch die integrierten Transportträder wird maximale Flexibilität gewährleistet. "Die Wacker-Neuson-Platte ist extrem wartungsarm, funktioniert problemlos und der Service ist immer zuverlässig", erläuterte Hirschböck-Stein. "Der Bagger 1503 ist sehr einfach zu transportieren und ein zuverlässiger Helfer auf jeder Baustelle. Das ist uns wichtig, denn das erwarten unsere Kunden auch von uns." Mit insgesamt fünf Mitarbeitern ist der Unternehmer im Raum Oranienburg eine gute Anlaufstelle für alle Arbeiten im Garten- und Landschaftsbau. Hartmut Hirschbock-Stein ist langjähriger Wacker-Neuson-Kunde. Neben den Platten und dem Bagger kommen auf seinen Baustellen ein Elektrohammer EHB 9 für Abbrucharbeiten, der Wacker-Neuson-Betontrennschneider BTS 1035 zum Einsatz. "Wacker Neuson ist für mich der optimale Partner. Mein Ansprechpartner Herr Röhling von der Wacker-Neuson-Niederlassung Berlin Nord, hat immer die passende Lösung. Und wenn mir kurzfristig eine Maschine fehlt, kann ich alle Geräte auch mieten. Das ist für mich Kundenfreundlichkeit", so Hirschböck-Stein.

Ammann-Verdichtungsprodukte feiern 100-jähriges Jubiläum

Nahezu 50 Patente schützen das innovative Know-how. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Maschinenfabrik Ammann im Belagbau ein namhafter Anbieter von Mischwerken. 1908 werden eigene Patente angemeldet und die ersten mobilen Mischtrommeln verlassen das Schweizer Werk. Die Dynamik, mit welcher das Unternehmen seine Produkte kontinuierlich verbessert, bringt eine notwendige Erweiterung des Sortiments für den Straßenbauer: Die ersten Straßenwalzen werden gebaut und geich zu Anfang mit damals anspruchsvoller Technik versehen. Wir schreiben das Jahr 1911 und die Familienunternehmung ist bereits 42 Jahre alt. Die traditionelle "statische" Verdichtung bedient sich des hohen Eigengewichts der Walze. So entstehen immer schwere Geräte, die mangels verfügbarer Dieselmotoren majestätisch unter beeindruckender Dampfentwicklung daher gerollt kommen. Anfangs waren dies so genannte Verdichtungszüge: die Walze, Kohlenwagen, der Wasserwagen und schließlich der Wohnwagen für den Bediener. Dieser kam auch am Wochenende nicht nach Hause, sondern begleitete seinen Zug während der gesamten Einbausaison. Noch heute ist das Konzept der statischen Dreiradwalze von anspruchsvollen Straßenbauern in aller Welt willkommen. Alternativ mit Gummibereifung ausgerüstet, gewährleistet die ausgewogene Lastenverteilung dieser statischen Modelle eine unerreichtes Glättungsvermögen der zu verdichtenden Oberfläche. Nur drei Jahre später, im Jahre 1914, wird mit der patentierten Ammann-Rugelwalze eine mit Verbrennungsmotor angetriebene, handgelenkte Walze mit einem Eigengewicht von 1,6 Tonnen auf den Markt gebracht. Der Vorteil: Selbst kleinere Straßenbauarbeiten, Bürgersteige und Industrieflächen werden nunmehr bedarfs- und fachgerecht verdichtet. 1918 wird der Makadam-Belag auf Teerbasis von Bitumenmischungen abgelöst. Diese Bahn brechende entwicklung verwenden die Ammann-Ingenieure, um jetzt die Erfahrung für den Bau der nächsten Generation Asphalt-mischanlagen zu nutzen. Aber auch die Entwickler für Verdichtungswalzen warten mit neuen Modellen auf, die eine Reihe von technischen Vorteilen erfüllen: Die kompakte Baureihe wird vom aufsitzenden Bediener übersichtlicher gelenkt, eine - wenngleich noch mechanische - Lenkung mit feinfühliger Steuerung hinterlässt jetzt kaum noch Versatzspuren, der Antrieb ist weitestgehend ruckfrei und gewährleistet eine präsentable, glatte Oberfläche. Ende der 20 er Jahre lösen zwei folgenschwere Brüche von Staudammböden in den Vereinigten Staaten eine Entwicklung in der Verdichtungstechnik aus, die eine epochale Wende einleitet. Kalifornische Wasserbehörden legen die vom amerikanischen Ingenieur Ralph Proctor entwickelte Messmethode als Mindestziel ausreichender Bodenverdichtung zugrunde. Dieser Dichtegrad des Bodens, der Proctor-Wert, ist mit herkömmlicher, statischer Verdichtungsmethode nicht mehr zu erreichen (Ralph Proctors Entdeckung war insbesondere, dass der Feuchtigkeitsgehalt des Bodens von ausschlaggebender Bedeutung für den möglichen, maximalen Verdichtungsgrad ist). Die ersten Versuche, Walzen mit einem Kreisschwinger auszurüsten und so den Walzkörper in Vibration zu versetzen, reifen in der zweiten Hälfte der 30 er Jahre. Auf der Grundlage dieser neuen Verfahrensweise entstehen nach dem Zweiten Weltkrieg faszinierende Techniken, die zudem die Möglichkeiten und die Qualität im Straßenbau grundlegend verbessern. Der Setzungsprozess frischen Erdreichs des Unterbaus der Straße wird fortan auf ein Minimum reduziert. Erste zum Einsatzkommende Anhängevibrationswalzen erbringen bis dahin nicht gekannte Verdichtungsleistungen. Dabei spielt fortan das Eigengewicht vibrierender Verdichter eine weniger bedeutende Rolle als bei ihren statischen Vorgängern: Bei demselben Gewicht werden drei- bis vierfache Verdichtungsleistung erbracht. Wiederum erkennen Ammann-Entwicklungsingenieure eine für die Baustelle willkommene Gelegenheit, mit kompakteren Geräten effizientere Verdichtungsleistungen sowohl für die Erd- als auch für die Asphaltverdichtung mit einer in der Zwei-Tonnen-Gewichtsklasse angesiedelten Baureihe zu erfüllen. Zunächst nur mit einer vibrierenden Bandagen, wenige Jahre später mit Doppelvibration, entsteht Ende der 60 er Jahre die erfolgreiche DTV-Reihe (Doppel-Tandem-Vibration), die dem Bediener ein breiteres Spektrum von Einsatzmöglichkeiten bietet: Versetzte Bandagen vermeiden Spurbildung bei der Asphaltverdichtung, das bis ach Grad oszillierende Knick-Gelenk - ein Ammann-Patent - folgt Verwindungen der Oberfläche ohne Rissbildungen zu verursachen. Und die Seitenfreiheit erlaubt das Arbeiten bis an die Mauerbegrenzung. Diese als "selbst fahrend" bezeichneten Geräte ermöglichen dem Bediener ermüdungsfreie Konzentration auf seine Aufgabe. Mitte der 60 er Jahre wurden in Hennef handgeführte Vibrationswalzen entwickelt, die in den Gewichtsklassen von 500 bis 800 Kilogramm eine Marktnische fanden, die angesichts des rasant wachsenden urbanen Straßenbaus und ihrer vielen Einsatzmöglichkeiten von der Baustelle bald nicht mehr wegzudenken waren. Aber auch hier, im untersten Gewichtssegment, war noch Raum für die bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Kleinverdichtern. Vibrationsplatten in den Varianten vorwärtslaufend und reversierbar, mit leistungsstarken Benzin- oder Dieselmotoren ausgestattet, trafen auf einen bis heute wachsenden Bedarf. Eine seit den 70 er Jahren bewählte Handelspartnerschaft für handgeführte Verdichter mündete 1984 mit der Übernahme des deutschen Unternehmens in einer sinnvollen Ergänzung des Angebotsprogramms, mit dem sich Ammann gleichzeitig eine Vielzahl wertvoller Patente sicherte. Eine für Verdichtungswalzen willkommene Weiterentwicklung der Antriebstechnik wurde von den Entwicklungsingenieuren spontan aufgegriffen und in vielfältiger Weise zum Kundennutzen umgesetzt: Mechanische Antriebe werden jetzt sukzessive durch Hydrostaten ersetzt, die bald in allen Leistungsklassen dem Hersteller zur Verfügung stehen. Diese epochale Entwicklung erlaubt den Ingenieuren, Ziele zu verwirklichen, die bis dahin unerreichbar scheinen: Stufenlos steuerbare Antriebe sowie die sanfte Lenkung und Reversierung der Geräte werden bald zum Alltag auf der Baustelle. Mehr noch: Diese Vorteile sind bald Grundvoraussetzung, um die immer subtiler gewordenen Bitumenmischrezepturen mit Feingefühl einbauen zu können. Und wieder ist das Unternehmen nach eingenem Bekunden den Ansprüchen der Straßenbauingenieure voraus. Das als Ammann ACE patentierte, selbst regulierende Mess- und Steuerungssystem für Verdichtungswalzen macht ab. Mitte der 90 er Jahre aus den Maschinen mitdenkende, intelligente PArtner. In den Folgejahren wird diese Technik für alle Geräteklassen und -arten der Baureihen des Herstellers verfügbar. Selbst hydrostatisch angetriebene Vibrationsplatten von Ammann sind heute in der Lage, ihre Verdichtungsleistung je nach Verdichtungsgrad herauf- oder herab zu regeln und das Verdichtungsergebnis dem Bediener jederzeit anzuzeigen. Die Ammann-Verdichtung ist in den vergangenen 20 er Jahren überproportional schnell gewachsen. Im Zuge der Globalisierung entstanden auf allen Kontinenten Vertriebsgesellschaft und Handelspartnerschaften, die den zentralen Anspruch des Schweizer Unternehmens, mit jeder ausgelieferten Maschine den entsprechenden Service zu gewährleisten, unterstützen. Das Credo des Unternehmens, Productivity Partnership for a Lifetime, wurde so mit Leben erfüllt. Um dem Bedarf nach höherer Produktionskapazität gerecht zu werden, entschieden sich die Gesellschafter, durch sinnvolle Investitionen diese Wachstumsschritte zeitnah umzusetzen und um hervorragendes Know-how zu bereichern: Der Spezialist für handgeführte Doppelvibrationswalzen und Vibrationsplatten mit Standort in Hennef, der weltweit etablierte Marktführer für Graben-vibrationswalzen Rammax in Metzingen (beide Deutschland), und schließlich im Jahre 2005 die Übernahme des Spezialisten für Walzenzüge in Nove Mesto, Tschechien, waren Schritte, die neben einem rasanten organischen Wachstum Ammann-Verdichtung zu einem der weltweit führenden Hersteller eines kompletten Maschinenprogramms von Verdichtungsgeräten machte.

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